FC Isny will den Abstand verringern

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 Björn Ludwig (links) hat mit dem FC Isny das schwere Auswärtsspiel in Deuchelried vor Augen.
Björn Ludwig (links) hat mit dem FC Isny das schwere Auswärtsspiel in Deuchelried vor Augen. (Foto: Josef Kopf)
Patrick Berktold

Neun Punkte trennen aktuell den FC Isny als Zweitplatzierten der Fußball-Kreisliga A III vom Tabellenführer SV Deuchelried, der aber bereits ein Spiel mehr auf dem Konto hat. Simon Stiller, Trainer des FC Isny sieht den SVD vor dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag (15 Uhr) klar in der Favoritenrolle. „Ich habe den SV Deuchelried im Spiel gegen den SV Eglofs bereits spielen gesehen und denke, dass sie die stärkste Mannschaft der Liga sind. Trotz allem hoffen wir auf Auswärtspunkte auch wenn es eine schwere Aufgabe für uns werden wird“, meint Stiller.

Der SV Deuchelried hat in acht Spielen bereits beachtliche 22 Punkte sammeln können und ist somit verdient momentaner Spitzenreiter, wohingegen der FCI nach erst sieben Spielen 13 Punkte vorweisen kann. „Ich möchte keine Prognose zum anstehenden Spiel abgeben, da wir große personelle Probleme haben, die wir aber in manchen Spielen durch eine gute, kämpferische Einstellung wett machen können“, sagt der FCI-Trainer. Außerdem ergänzt er, dass der Einsatz seines Stammtorhüters nach wie vor fraglich sei. Im letzten Spiel stand ein Feldspieler im Kasten des FC Isny – als Notlösung.

Vom personellen Engpass in Isny hat SVD-Trainer Gencer Korkmaz natürlich längst etwas mitbekommen. Er sieht dadurch aber keinen großen Vorteil für sein Team. „Isny ist eine starke Mannschaft, die viel Bezirksliga-Erfahrung mitbringt. Außerdem haben sie eine gute Spielstruktur, alles ist gut durchdacht“, sagt der Trainer. Der SVD hat zwar auch den einen oder anderen verletzte Spieler, ist insgesamt aber gut aufgestellt, auch wenn man Sonntag der ein oder andere Einsatz noch fraglich ist. „Die Zuschauer erwartet ein spannendes und enges Spiel, das am Ende durch die Tagesform entschieden wird“, meint der Deuchelrieder Trainer mit Vorfreude.

FC Wangen II mit Engpässen

Der FC Wangen II hingegen hat nach wie vor mit einem extremen personellen Engpass zu kämpfen, am letzten Spieltag war der FCW aufgrund von Spielermangels nicht einmal spielfähig. „Wir haben wieder zwei neue Verletzte, die Verletzungssorgen wollen einfach nicht aufhören“, meint Trainer Günther Gollinger. „Wir sind mit gerade einmal 17 Feldspielern in die neue Saison gestartet, davon sind jetzt acht Spieler verletzt. Allerdings werden zwei bis drei Spieler in nächster Zeit wieder zur Verfügung stehen. Dann hoffen wir, dass die Lage sich bessert. Stand jetzt werden wir am Sonntag spielfähig sein“, ergänzt er wenig später.

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