Enttäuschendes Unentschieden für MTG-Handballerinnen

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 Die MTG Wangen (hier Laura Schirnik im Spiel gegen die SG Argental) verlor in der Landesliga bei der HSG Langenau/Elchingen.
Die MTG Wangen (hier Laura Schirnik im Spiel gegen die SG Argental) verlor in der Landesliga bei der HSG Langenau/Elchingen. (Foto: Thorsten Schneider)
Schwäbische Zeitung

MTG: Hess, Schweizer; Schwanninger (10/3), Lilly Stiller (4), Lucy Stiller (2), Gabriel (4), Paul, Zeiske, N. Schirnik, L. Schirnik (5), Ferreiro (2).

Bei der HSG Langenau/Elchingen haben die Handballerinnen nicht an die Leistung aus den vergangenen beiden Spielen anknüpfen können. Das Unentschieden (26:26) in der Landesliga fühlte sich für die MTG daher wie eine Niederlage an.

Ohne Katrin Aumann, Evi Reutemann und Sophia Ludwig machte sich Wangen auf den Weg nach Unterelchingen. Die MTG hatte nach den vergangenen beiden Siegen gegen den TV Weingarten und die SG Argental viel Selbstvertrauen getankt und wollte dies auch gegen die HSG zeigen. Der Start gestaltete sich sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Das Wangener Spiel wirkte etwas eingeschlafen, das Angriffsspiel war laut Mitteilung durch viele technische Fehler gezeichnet. In der Abwehr ließ Wangen der HSG immer wieder leichte Anspiele an die Kreisläuferin zu. In der 22. Minute führte Langenau/Elchingen mit 11:9. Durch das Team um MTG-Trainer Zsolt Balogh ging danach ein Ruck, in der 24. Minute glich Lucy Stiller zum 11:11 aus. Auch die bis dahin dritte Zeitstrafe brachte die MTG nicht aus dem Konzept, zur Pause führten die Gäste mit 13:12.

Zu viele Fehler

In der Kabine forderte Trainer Zsolt Balogh von seinem Team mehr Tempo, um den Vorsprung auszubauen. Dies gelang zu Beginn der zweiten Hälfte sehr gut. Nach Treffern von Janika Schwanninger und Laura Schirnik führte Wangen erstmals mit drei Toren (15:12). Doch die Wangenerinnen konnten an diesem Tag ihre gewohnte Leistung nicht abrufen. Im Angriff verlor die MTG oft leichtsinnig den Ball und in der Abwehr wurde nicht konsequent genug verteidigt. Der HSG gelang zwischen der 38. und 43. Minute ein 4:0-Lauf und die 19:18-Führung. Nach dem Tor von Franziska Pointinger stand es 21:19 für Langenau/Echingen. Dazu haderte die MTG in der 46. Minute mit einer, aus Sicht der Wangener unberechtigten, Zwei-Minuten-Strafe.

Wangen ließ sich aber nicht beirren, Schwanninger und Marina Gabriel sorgten für die 24:22-Führung. Die HSG nahm eine Auszeit, MTG-Trainer Balogh forderte eine konzentrierte Abwehr und die Vermeidung von Fehlern im Angriff. Doch der Kampfgeist der HSG war stärker als der der MTG. In der 56. Minute gelang Tatjana Schönefeldt der Ausgleichstreffer zum 24:24. Schönefeldt war es auch, die Langenau/Elchingen zur 26:25-Führung warf (58.). Eine Minute vor Schluss gelang Lilly Stiller der Ausgleich zum 26:26. Für die MTG war der Punkt aber dennoch zu wenig.

„Dieses Unentschieden fühlt sich definitiv wie eine Niederlage an. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt die Leistung vom letzten Samstag abrufen“, sagte Wangens Trainer Zsolt Barlogh. „Wir hatten zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten. Diese führten dazu, dass wir in keiner Phase des Spiels den Gegner im Griff hatten, obwohl wir immer in Führung gehen konnten. Das war ganz klar ein enttäuschendes Ergebnis, trotzdem müssen wir nach vorne schauen und uns auf den neuen Gegner konzentrieren.“

MTG: Hess, Schweizer; Schwanninger (10/3), Lilly Stiller (4), Lucy Stiller (2), Gabriel (4), Paul, Zeiske, N. Schirnik, L. Schirnik (5), Ferreiro (2).

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