Diesel in Wangener Erba-Kanal: Verursacher steht noch nicht fest

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 In den derzeit trocken gelegten Erba-Kanal, jedoch hinter dem Kraftwerk, wurde Diesel eingelassen.
In den derzeit trocken gelegten Erba-Kanal, jedoch hinter dem Kraftwerk, wurde Diesel eingelassen. (Foto: bee)
Schwäbische Zeitung

Polizei und die örtliche Wasserbehörde des Landratsamts sind weiter auf der Suche nach der Ursache für das Einfließen von Diesel in den Erba-Kanal. Derweil kontrollierte die Wangener Feuerwehr in den beiden Tagen danach weiter, ob die Öl-Sperren während der Niederschläge halten.

Am Samstagnachmittag hatte eine Passantin die Diesel-Schlieren im Kanal zwischen Erba-Kraftwerk und Lottenmühle entdeckt und die Einsatzkräfte alarmiert. Die Feuerwehr richtete daraufhin Dieselsperren beim Sportplatz, an der Lottenmühle und am Mühlweg ein und verhinderte laut Polizei dadurch, dass der Kraftstoff in die Argen gelangte. Die Sperren waren erfolgreich, wie ein Sprecher des Landratsamts am Montag bestätigte, nach dem Verursacher und der genauen Stelle des Einfließens werde aber noch gesucht.

„Den Diesel hat man nach dem Erba-Kraftwerk am Samstag gerochen“, so Wangens Feuerwehrkommandant Christoph Bock zur SZ. 15 Mann seien damit beschäftigt gewesen, die Sperren zu errichten, den Kraftsstoff abzuschöpfen und das Einzugsgebiet abzufahren.

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