Die Weichen für die Zukunft gestellt

 Die Teilnehmer E. Heilinger, P. Rickert, H. Buhmann, K. Milz und H. Sturm (nicht im Bild: R. Ohneseit und G. Hagelmüller).
Die Teilnehmer E. Heilinger, P. Rickert, H. Buhmann, K. Milz und H. Sturm (nicht im Bild: R. Ohneseit und G. Hagelmüller). (Foto: Gerlinde Hagelmüller)
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Anlässlich einer Strategietagung definierte der neue Vorstand des Dachverbandes für die Allgäuer Heimatvereine mit Sitz in Kempten die wesentlichen künftigen Arbeitsfelder.

Ein Schwerpunktthema ist die Würdigung des Bauernkrieges 1525, die „Empörung des gemeinen Mannes“ vor 500 Jahren. Die Leitung des länderübergreifenden Projektes, ausgestattet mit einem realistischen Finanzrahmen, liegt in den Händen des Vorsitzenden Karl Milz und Franz Ruef aus Vorarlberg. Dazu gehört die Realisierung eines Filmes mit erfahrenen Produzenten. Die besondere Rolle von Memmingen, als Ort, wo die Zwölf Bauernartikel abgefasst wurden und als erste Niederschrift von Menschen- und Freiheitsrechten in Europa gelten, soll ebenso wie die verschiedenen Plätze der Ereignisse im Allgäu, Oberschwaben mit Vorarlberg beschrieben werden. Wichtig ist dabei die Verbindung zu aktuellen und künftigen Entwicklungen, zum Beispiel von Bürgerbeteiligungen. Die Allgäuer Heimat-Akademie AHA, ein Projekt des Heimatbundes zur Vermittlung von breit gefächertem Wissen über das Allgäu, veranstaltet im Frühjahr und Herbst an wechselnden Standorten jeweils vier Seminartage. Neue Themen sollen weiterhin aufgenommen werden.

„Werkstätten-Veranstaltungen“ als Arbeitsgruppen zur gegenseitigen Beratung der Mitgliedsvereine, beispielweise zur internen Organisation, sind geplant. Die Einbindung von jüngeren Menschen als Mitglieder und Interessenten ist ein elementarer Gesichtspunkt der Verbandsarbeit. Eine Zusammenarbeit mit Organisationen, wie der Landjugend sowie den Stadt- und Kreisjugendringen, wird dabei angestrebt. Um die Jugend anzusprechen, sollen auch die „neuen Medien“ genutzt werden, für die Inhalte mit Jugendlichen selbst erarbeitet werden können. Als Berater und Moderator fungierte Dr. Hilmar Sturm, Professor an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Heilbronn, der früher selbst dem Heimatbundvorstand angehört hat und sich beruflich seit langem mit Verbandsmanagement befasst.

Insgesamt dominierten die Freude und Zuversicht beim Blick in die Zukunft. Trotz Pandemie lasst sich die Allgäuer Kultur mit ihren zahlreichen Facetten nicht unterkriegen, so das gemeinsame Fazit!

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