Dem FC Wangen fehlen noch reichlich Punkte

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 Jan Gleinser (vorn) hat mit dem FC Wangen seit sechs Spielen nicht gewonnen.
Jan Gleinser (vorn) hat mit dem FC Wangen seit sechs Spielen nicht gewonnen. (Foto: Josef Kopf)
Markus Prinz

Der FC Wangen gastiert am Samstag (14 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga Württemberg beim Aufsteiger Hofherrnweiler-Unterrombach. Der Vorletzte Wangen benötigt gegen den Tabellen-13. aus den beiden Aalener Teilorten Hofherrnweiler und Unterrombach dringend Punkte, um nicht schon jetzt den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren.

Obwohl der FC Wangen seit mittlerweile sechs Spielen sieglos ist, war der Trainer Adrian Philipp mit den zuletzt gezeigten Leistungen nicht ganz unzufrieden: „Gegen Calcio, Hollenbach, Ehingen-Süd und auch in Sindelfingen hatten wir richtig gute Phasen im Spiel.“ Was den Allgäuern fehlt, sind Erfolgserlebnisse. „Wir stehen in der Defensive wieder recht ordentlich, wir schießen aber einfach zu wenig Tore“, bemängelt Philipp. Ob die beiden angeschlagenen Daniel Wellmann (Rippenprellung) und Kaan Basar (Steißbeinprellung), am Samstag helfen können, die Wangener Torausbeute zu verbessern, ist noch fraglich. Auch Wangens Sturmhoffnung Enes Demircan musste das Training krankheitsbedingt unter der Woche abbrechen, sein Einsatz ist ebenfalls ungewiss.

Die TSG Hoffherrnweiler-Unterrombach, deren Heimstätte nur einen Kilometer vom Stadion des Ex-Zweitligisten VfR Aalen entfernt liegt, scheint nach Anlaufschwierigkeiten allmählich in Württembergs höchster Spielklasse angekommen zu sein. Zuletzt holte die TSG einen Zähler beim Tabellenzweiten Hollenbach (1:1) und gewann zu Hause gegen den Dritten Ehingen-Süd (3:0).

Adrian Philipp attestiert dem Gegner ein gutes Mannschaftsgefüge. „Die haben Spieler mit richtig viel Qualität in ihren Reihen und drum herum Jungs, die läuferisch, sowie körperlich enorm stark sind. Die Mischung passt bei ihnen.“ Wangens Trainer erwartet eine Partie auf Augenhöhe, gibt aber dennoch ein klares Ziel vor: „Wir brauchen drei Punkte, die vielen Unentschieden bringen uns nicht weiter.“

Wollen die Wangener die von Philipp vor Saisonbeginn prophezeiten 40 Punkte, die zum Klassenerhalt reichen sollten, noch erreichen, benötigen sie aus den restlichen 16 Rückrundenpartien noch mindestens acht Siege.

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