Bis zu 150 Mal: DRK ehrt viele Blutspender

 OB Michael Lang (links) und Jörg Rusch (rechts) ehrten die „Vielspender“ Andreas Bentele und Walter Mohr.
OB Michael Lang (links) und Jörg Rusch (rechts) ehrten die „Vielspender“ Andreas Bentele und Walter Mohr. (Foto: Stadt/sum)
Schwäbische.de

. 31 Männer und Frauen sind in Wangen jetzt für jahrelanges Engagement beim Blutspenden geehrt worden. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren die Nadeln nur zugeschickt werden konnten, wurden sie jetzt wieder in feierlichem Rahmen von Oberbürgermeister Michael Lang – auch in seiner Funktion als Vorsitzendem der DRK-Ortgruppe Wangen – und Jörg Rusch, der dort sein Stellvertreter ist, überreicht. Bei der Feierstunde ging es auch um Krisenlagen wie flächendeckende Stromausfälle.

Für 150 Blutspenden erhielt Walter Mohr die Ehrennadel in Gold. Bei einem Erste-Hilfe-Kurs mit 18 Jahren habe er 1967 das erste Mal Blut gespendet, erzählte er laut Mitteilung. OB Lang dankte ihm für diesen „großartigen Dienst am Nächsten“.

Dasselbe galt für Andreas Bentele, der für 100 Blutspenden ausgezeichnet wurde. Mit gut 20 Jahren habe er das Spenden begonnen. Inzwischen liefere er sich mit einem Bruder einen Wettbewerb, wer mehr Blutspenden hinbekommt.

Acht Personen wurden für zehnmaliges Blutspenden ausgezeichnet, zwölf für 25 Blutspenden. Fünf Männer und Frauen haben bereits 50 Mal und vier Personen 75 Mal Blut gespendet.

In seiner Einführung ging Jörg Rusch auch auf neue Erste-Hilfe-Kurse ein, die ab dem kommenden Jahr starten sollen. Sie umfassen dann nicht nur die klassische Erste Hilfe, sondern sollen auch für Katastrophen Hinweise zum richtigen Verhalten geben. Das gehe bis hin zum längeren, flächendeckenden Stromausfall, heißt es in dem Schreiben weiter.

OB Lang dankte allen Blutspendern für ihren Einsatz und die Opferbereitschaft für andere. Anknüpfend an seinen Vorredner beruhigte er aber. Nach Gesprächen mit Fachleuten von EnBW und Thüga gehe er davon aus, dass es diesen Winter nicht zu weiträumigen Energieausfällen kommen werde. Zwei Dinge sollten alle Bürgerinnen und Bürger dennoch immer tun: für mehrere Tage genügend zum Trinken und kalt essbare Speisen in den Vorrat nehmen.

Und wenn einmal der Fall doch eintreten sollte, dass für längere Zeit das Stromnetz und damit auch die Kommunikation in weiten Teilen zusammenbreche, dann sei es ratsam, auf den Marktplatz zu kommen. Denn am Rathaus gebe es dann auch Hinweise, was zu tun ist.

Die Feierstunde wurde festlich und flott umrahmt durch das Saxophonquartett der Jugendmusikschule unter Leitung von Alexej Khrushchov.

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