Beim GOL-Stammtisch gibt es ÖPNV-Anregungen aus Österreich

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 Doris Zodel überreichte am Ende des GOL-Stammtisches zum Thema ÖPNV dem Referenten Michael Stabodin ein Geschenk.
Doris Zodel überreichte am Ende des GOL-Stammtisches zum Thema ÖPNV dem Referenten Michael Stabodin ein Geschenk. (Foto: bee)

ÖPNV-Konzept soll in Wangen 2022 greifen

Die Stadt Wangen lässt derzeit von einem Ingenieurbüro ein „integriertes ÖPNV-Konzept mit Beachtung des Stadtverkehrs“ entwickeln. Weil man sich hierfür zunächst vor allem mit dem Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (Bodo) abstimmen müsse, das Konzept anschließend erneut beraten würde und danach europaweit ausschreiben müsse, strebt die Verwaltung einen Start erst im Jahr 2022 an. Deshalb stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung vergangenen Dezember zu, den bestehenden und Ende 2019 auslaufenden Vertrag mit dem aktuellen Betreiber Omnibusverkehr Wangen (OMV) um zwei Jahre verlängern. Auch weil man dadurch nach der Elektrifizierung der Allgäubahn eine Neuordnung des ÖPNV „aus einem Guss“ erreichen würde. Beschlossen wurde auch, dass die Stadt mit den Konzessionären ab 2020 „provisorische Verbesserungen“ anstrebt.

Michael Stabodin von Landbus Unterland GmbH aus Vorarlberg referiert über den dortigen Personennahverkehr. Und sagt, warum es bei den deutschen Nachbarn so gut läuft.

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ÖPNV-Konzept soll in Wangen 2022 greifen

Die Stadt Wangen lässt derzeit von einem Ingenieurbüro ein „integriertes ÖPNV-Konzept mit Beachtung des Stadtverkehrs“ entwickeln. Weil man sich hierfür zunächst vor allem mit dem Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (Bodo) abstimmen müsse, das Konzept anschließend erneut beraten würde und danach europaweit ausschreiben müsse, strebt die Verwaltung einen Start erst im Jahr 2022 an. Deshalb stimmte der Gemeinderat in seiner Sitzung vergangenen Dezember zu, den bestehenden und Ende 2019 auslaufenden Vertrag mit dem aktuellen Betreiber Omnibusverkehr Wangen (OMV) um zwei Jahre verlängern. Auch weil man dadurch nach der Elektrifizierung der Allgäubahn eine Neuordnung des ÖPNV „aus einem Guss“ erreichen würde. Beschlossen wurde auch, dass die Stadt mit den Konzessionären ab 2020 „provisorische Verbesserungen“ anstrebt.

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