Zum Tag der offenen Tür im Sporthundeverein fanden viele den Weg nach Wangen

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Der Tag der offenen Tür im Sporthundeverein war ein Tag der Begegnung für Zwei- und für Vierbeiner.
Der Tag der offenen Tür im Sporthundeverein war ein Tag der Begegnung für Zwei- und für Vierbeiner. (Foto: ymo)

Der Sporthundeverein Wangen lud am vergangenen Sonntag zu Spiel und Spaß ins neue Trainingsgelände in die Auwiesen ein. Dort ist der Verein aktuell untergebracht, nachdem er wegen großen geplanten Strukturveränderungen der Stadt Wangen sein Gelände räumen musste. Der Reit – und Fahrverein hat den Hundefreunden Platz gemacht und sie eingeladen, in den kommenden Jahren gemeinsam in direkter Nachbarschaft zu leben.

38 Mitglieder zählt der Verein, der dem ehemaligen Schäferhundeverein entwachsen ist. Gewaltfreie Hundeerziehung, das Zusammenwachsen zu einem Team zwischen Mensch und Tier ist den Verantwortlichen ein ganz großes Anliegen. Und damit liegen sie voll auf der Linie der Tierfreunde, der Tierschützer und der Reitsportler.

Rassenunabhängig wollen sie sein. Beim Tag der offenen Tür fühlten sich Pudel ebenso wohl wie Dackel, Mischlinge oder Rassehunde, Diensthunde und Hunde, die einfach kuscheln wollen. Und dennoch – kaum ein Bellen oder Kläffen war zu hören. Die Hunde beschnupperten sich gegenseitig und ließen sich ansonsten von ihren Menschen zu den angebotenen Aktivitäten führen.

Und da war allerhand geboten. Eierlauf über Hindernisse und ein Wettrennen über eine Kurzstrecke. Ein Agilityparcours lud Hunde und Halter dazu ein, zu zeigen, wie gut sie gemeinsam harmonieren. Der Sporthundeverein hatte selbstverständlich nicht nur ein ansprechendes Programm für die Vierbeiner parat, sondern präsentierte ein ansprechendes Rahmenprogramm mit Tombola und Informationen.

Gemeinsam Spaß haben, die gemeinsame Zeit genießen und ohne Probleme in der Gesellschaft akzeptiert zu sein, das gelingt laut Ausbildungswart Frank Arnegger durch klare Signale und Regeln. Und die lernen Hunde und ihre Menschen in den Trainingskursen des Vereins. Meistens sind Verständigungsprobleme die Ursache für eigentlich unerwünschtes Verhalten.

Mit zahlreichen Kursen lädt der Sporthundeverein dazu ein, aktiv gemeinsam zu einem Team zusammen zu wachsen. Beginnend mit dem Basiskurs für Junghunde stehen Hund und Herrchen oder Frauchen alle Möglichkeiten offen, sei es im Begleithundekurs oder im Agility Trainingsparcours oder beim Rally Obedience.

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