Die Eine-Welt-Sänger überreichten Egigayehu Moll die Spende anlässlich der Eröffnung des „Monats der Weltmission“ in St. Ulric
Die Eine-Welt-Sänger überreichten Egigayehu Moll die Spende anlässlich der Eröffnung des „Monats der Weltmission“ in St. Ulrich. (Foto: Sontheim)
Schwäbische Zeitung

Die Eröffnung des „Monats der Weltmission“ in der Seelsorgeeinheit St. Ulrich mit dem Schwerpunktland Äthiopien hat den Wangener Eine-Welt-Sängern eine gute Möglichkeit für eine Spendenübergabe geboten.

Seit mehr als 15 Jahren unterstützen die kleinen Idealisten ein Projekt im ostafrikanischen Äthiopien, geht aus einer Pressemitteilung hervor. Diese seien unter den Fittichen der Äthiopierin Egigayehu Moll, die mit einem deutschen Lehrer in Tettnang verheiratet ist.

Nun habe sich bestens gefügt, dass die Ostafrikanerin als Fachfrau für die „Kaffeezeremonie“ als Attraktion der Begegnung im Gemeindezentrum in Wangen weilte (die SZ berichtete) und dabei auch ihr Projekt vorstellte. In ihrer äthiopischen Heimat setzt sich die Tettnangerin im ländlichen Umland von Addis Abeba für elementare Bildung ein. An mehreren Orten wurden bereits Grundschulen erstellt, in denen laut Mitteilung Hunderte von Jungen und Mädchen unterrichtet werden und so beste Voraussetzungen für eine fundierte Schulbildung erhalten.

Vor anderthalb Jahren errichtete der Verein Äthiopienhilfe Tettnang 60 Kilometer westlich der äthiopischen Hauptstadt in Asgory einen Kindergarten für die Kleinen. 65 Kinder werden dort inzwischen von drei Erziehern betreut, allerdings fehle neben einer Blechüberdachung noch etwas ganz Elementares: „Ein Brunnen muss noch gebohrt werden, damit die Kleinen Wasser haben und auch aufs Klo gehen können“, beschreibt die engagierte Deutsch-Äthiopierin die Situation an ihrem heimatlichen Projektort. 2000 Euro von den Wangener Straßenmusikanten seien gewiss ein schöner Grundstock für dieses Vorhaben, heißt es abschließend.

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