Wangens Handballerinnen verlieren unnötig

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 Wangens Handballerinnen haben schon wieder knapp verloren.
Wangens Handballerinnen haben schon wieder knapp verloren. (Foto: Laura Loewel)
Schwäbische Zeitung

Wieder eine bittere Niederlage, wieder zu viele verworfene Bälle, wieder zu viel gewollt und wieder nichts bekommen. Das war für die Handballerinnen der MTG Wangen am Samstag in der Landesliga bei der SG Bettringen. Nach 60 Minuten musste Wangen zum zweiten Mal in dieser Saison eine bittere 24:27-Niederlage hinnehmen.

Der Anfang des Spiels gestaltete sich sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo, keiner konnte sich absetzen. Vorne erzielte Wangen durch schnelle Angriffe leichte Tore, dennoch schaffte es die MTG in der Abwehr mehrfach nicht, die gegnerischen Rückraumspielerinnen bei ihren Würfen zu behindern. Diese kamen immer wieder ohne jeglichen Körperkontakt zum Wurf und erzielten so ein Tor nach dem anderen. Dann geriet die MTG in ein Tief. Acht Minuten lang schaffte Wangen keinen Treffer mehr. Entweder scheiterten die Allgäuerinnen an der gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin oder warfen den Ball einige Meter übers Tor. MTG-Trainer Zoltan Sellei nahm die erste Auszeit, um sein Team wachzurütteln. Doch das gelang ihm nicht wirklich. Die SG schaffte in letzter Sekunde vor dem Halbzeitpfiff noch das 17:14.

In der Kabine kritisierte Sellei vor allem die vielen verworfenen Bälle und die zu passiv stehende Abwehr gegen die Rückraumspielerinnen. Der Rückstand von drei Toren war allerdings noch locker aufzuholen. Die zweite Halbzeit startete wieder mit viel Tempo und die MTG schaffte es, den Rückstand auf zwei Tore zu verringern. Doch die Konzentration beim Abschluss fehlte immer noch. Es wurden Chancen sehr schön herausgespielt, aber der Ball wollte einfach nicht im Tor landen. Sellei versuchte durch eine Manndeckung das Angriffsspiel der SG zu erschweren, aber auch das brachte am Samstag nicht seinen gewünschten Erfolg.

Der Trainer ist enttäuscht

Trotz allem ließ sich die MTG nicht unterkriegen und kämpfte bis zum Schluss. Allerdings brachte das dann nichts mehr. Nach 60 Minuten stand der Sieger fest. Bettringen gewann die Partie mit 27:24. „Wir haben leider zu viele freie Würfe verschossen und so kann man kein Spiel gewinnen“, ärgerte sich der enttäuschte Zoltan Sellei. „Diese Niederlage ist sehr bitter für das gesamte Team, aber leider auch verdient. Wir müssen daran arbeiten, die Zweikämpfe gegen den Torhüter öfter zu gewinnen.“

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