Das VHS-Team mit (von links) Ursula Thanner-Albrecht, Magdalena Herz, Marisa Wagner und Lorenz Macher freut sich über die neue
Das VHS-Team mit (von links) Ursula Thanner-Albrecht, Magdalena Herz, Marisa Wagner und Lorenz Macher freut sich über die neue berufliche Heimat in der Zunfthausgasse. (Foto: Steppat)
Redaktionsleiter

Rund 300 Angebote umfasst das VHS-Angebot im neuen, von September bis Januar laufenden Semester für Wangen und Kißlegg. Auf 50 Druckseiten zusammengefasst, liegt das Programm an zahlreichen öffentlichen Stellen aus oder ist im Internet abrufbar (www.vhs-wangen.de). Ein Überblick über besondere Veranstaltungen:

Im Bereich der Vorträge macht ein generell aktuelles Thema den Auftakt: „Vererben, aber richtig!“ Rechtsanwalt Achim Kraft informiert am 9. Oktober, ab 20 Uhr in der Hägeschmiede. Nicht weniger aktuell ist ein Thema, über das Johannes Vogler, Facharzt für Psychosomatische Medizin, am 15. November (20 Uhr, Hägeschmiede) spricht: „Internetsucht, gibt es das wirklich und wenn ja, woran merkt man das?“ Völlig neue Wege in Darstellungsform beschreitet die VHS Wangen am 5. Dezember (18 Uhr) mit einer Veranstaltung zur Frage: „Zwischen digitaler Demenz und digitaler Intelligenz: Lernen wir besser digital?“ Denn dabei handelt es sich um ein Live-Webinar. Das heißt: Der Mannheimer Professor Gerald Lembke spricht in der dortigen Abendakademie und VHS. Zahlreiche Volkshochschulen sind via Live-Übertragung angeschlossen, auch die Wangener. VHS-Leiter Lorenz Macher moderiert den Abend in der Hägeschmiede. Für Fragen an Lembke stehe eine Chatplattform zur Verfügung.

Neu für die Wangener VHS ist auch ein Angebot aus dem Bereich Kunst und Handwerk am 15. und 22. Oktober. Dabei werden Bilder unter anderem mit lebenden Pflanzen gemalt. Das bedeutet: An sich „fertige“ Bilder verändern sich weiter, da die Pflanzen wachsen. Für Loranz Macher ist das Angebot „etwas ganz Abgefahrenes“.

Auch im Bereich Musik und Tanz wartet Besonderes – und zwar in Verbindung mit der Opernbühne Württembergisches Allgäu. Diese führt im kommenden März die Oper „La Bohème“ auf. Im Vorfeld, am 20. Januar und am 3. Februar, wollen VHS und Opernbühne auf Text und Inhalt dieser Puccini-Oper einstimmen. Teilnehmer sollten allerdings italienisch können.

Auch der gute Schlaf ist immer wieder aktuell. Im Bereich Gesundheit geht es deshalb am 12. Januar um entsprechende Entspannungstechniken. Lorenz Macher dazu: „Das ist kein wilder Hokuspokus.“ Er selber habe die Übungen schon ausprobiert.

Und auch der Bereich Kochen und Ernährung folgt Trends: Zusammen mit dem Molkereimeister Siegfried Wörner lernen Kursteilnehmer am 25. Oktober, veganen Käse herzustellen. Gleiches gilt am 17. Januar. Dann geht es aber um die Quarkzubereitung wie zu Großmutters Zeiten.

Neu im Programm sind auch zwei Französischkurse für Anfänger (mit Vorkenntnissen) im Herbst. Hier hat die VHS laut Macher ein „personelles Loch“ gestopft und eine Muttersprachlerin als Dozentin gewonnen. Ganz komprimiert an zwei Samstagen (13. und 20. Oktober) wird Entsprechendes für Spanisch-Interessierte angeboten. Laut VHS-Chef ein neues Format, das Menschen ansprechen soll, die unter der Woche zeitlich stark belastet sind. Gleich in das Land selbst geht es für Italienisch-Liebhaber: Diese können vom 30. September bis zum 6. Oktober in Wangens Partnerstadt Prato reisen. In Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein wird vormittags gebüffelt, nachmittags sind Exkursionen im Angebot. (jps)

Die Volkshochschule (VHS) hat eine neue Heimat: Seit Mai ist ihre Zentrale im früheren Notariatsgebäude in der Zunfthausgasse 4 untergebracht. VHS-Leiter Lorenz Macher ist glücklich mit den neuen Räumen – auch und gerade mit Blick auf das am 17. September startende neue Semester.

Macher und seine drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sind jetzt im ersten Obergeschoss erreichbar. Dort laufen auch die Anmeldungen zu den VHS-Angeboten. Diese gehen zwar nach wie vor meist an verschiedenen Orten im Stadtgebiet über die Bühne. Aber: Die Zentrale der Bildungseinrichtung ist an den meisten von ihnen näher dran. Überdies bietet die Adresse in der Zunfthausgasse Platz für zwei Kursräume im Erdgeschoss.

Logisch dass sich Lorenz Macher darüber freut: „Ich fühle mich total wohl hier.“ Und es gibt noch weitere Gründe für die Zufriedenheit: Die VHS-Geschäftsstelle ist über einen Aufzug barrierefrei erreichbar, bietet Raum für Wechselausstellungen und ist im Stadtbild gut erkennbar.

Anders als zuvor im Hinderofenhaus. Das war ohnehin aus allen (Verwaltungs-)Nähten geplatzt und bot laut Macher angesichts von Denkmalschutzvorgaben nur wenige Möglichkeiten, die VHS nach außen hin sichtbar auszuflaggen. Deshalb sagt er: „Wir sind jetzt viel kundenfreundlicher erreichbar.“ Dafür sorgt auch die Lage des Gebäudes in der Zunfthausgasse 4. Es ist von der Herrenstraße aus sichtbar. Und ein Feld im Putz, auf dem ehedem der Schriftzug „Notariat“ zu lesen war, steht jetzt „Volkshochschule“. Zudem berichtet Macher, dass die neue Adresse – die moderne Einrichtung war vom Notariat übernommen worden – gut ankomme: bei Teilnehmern ebenso wie bei der rund 110 Köpfe zählende Dozentenschar. Diese Öffentlichkeitswirksamkeit nährt bei Macher und seinen Mitarbeiterinnen Hoffnung auf zusätzliche Teilnehmer an VHS-Angeboten, auch weil sie über den Sommer hinweg selbst für eine einladende Atmosphäre gesorgt hatten: mit einer Sitzbank samt Sonnenschirm auf dem kleinen Platz vor der Tür.

Dahinter ist übrigens nicht nur die Volkshochschule untergebracht. Auch das Kultur- und Sportamt hat eine neue Heimat erhalten. Im Obergeschoss sind überdies die Büros der Landesgartenschau GmbH angesiedelt – laut Gemeinderatsbeschluss vom vergangenen Oktober, bis diese in das Alte Feuerwehrhaus umziehen wird. Die Stadt hat für all diese Schritte das frühere Notariatsgebäude für weitere zehn Jahre – und damit bis 2029 – angemietet, mit zusätzlichen Optionen auf zusätzliche Verlängerungen von zweimal fünf Jahren, so der Ratsbeschluss.

Rund 300 Angebote umfasst das VHS-Angebot im neuen, von September bis Januar laufenden Semester für Wangen und Kißlegg. Auf 50 Druckseiten zusammengefasst, liegt das Programm an zahlreichen öffentlichen Stellen aus oder ist im Internet abrufbar (www.vhs-wangen.de). Ein Überblick über besondere Veranstaltungen:

Im Bereich der Vorträge macht ein generell aktuelles Thema den Auftakt: „Vererben, aber richtig!“ Rechtsanwalt Achim Kraft informiert am 9. Oktober, ab 20 Uhr in der Hägeschmiede. Nicht weniger aktuell ist ein Thema, über das Johannes Vogler, Facharzt für Psychosomatische Medizin, am 15. November (20 Uhr, Hägeschmiede) spricht: „Internetsucht, gibt es das wirklich und wenn ja, woran merkt man das?“ Völlig neue Wege in Darstellungsform beschreitet die VHS Wangen am 5. Dezember (18 Uhr) mit einer Veranstaltung zur Frage: „Zwischen digitaler Demenz und digitaler Intelligenz: Lernen wir besser digital?“ Denn dabei handelt es sich um ein Live-Webinar. Das heißt: Der Mannheimer Professor Gerald Lembke spricht in der dortigen Abendakademie und VHS. Zahlreiche Volkshochschulen sind via Live-Übertragung angeschlossen, auch die Wangener. VHS-Leiter Lorenz Macher moderiert den Abend in der Hägeschmiede. Für Fragen an Lembke stehe eine Chatplattform zur Verfügung.

Neu für die Wangener VHS ist auch ein Angebot aus dem Bereich Kunst und Handwerk am 15. und 22. Oktober. Dabei werden Bilder unter anderem mit lebenden Pflanzen gemalt. Das bedeutet: An sich „fertige“ Bilder verändern sich weiter, da die Pflanzen wachsen. Für Loranz Macher ist das Angebot „etwas ganz Abgefahrenes“.

Auch im Bereich Musik und Tanz wartet Besonderes – und zwar in Verbindung mit der Opernbühne Württembergisches Allgäu. Diese führt im kommenden März die Oper „La Bohème“ auf. Im Vorfeld, am 20. Januar und am 3. Februar, wollen VHS und Opernbühne auf Text und Inhalt dieser Puccini-Oper einstimmen. Teilnehmer sollten allerdings italienisch können.

Auch der gute Schlaf ist immer wieder aktuell. Im Bereich Gesundheit geht es deshalb am 12. Januar um entsprechende Entspannungstechniken. Lorenz Macher dazu: „Das ist kein wilder Hokuspokus.“ Er selber habe die Übungen schon ausprobiert.

Und auch der Bereich Kochen und Ernährung folgt Trends: Zusammen mit dem Molkereimeister Siegfried Wörner lernen Kursteilnehmer am 25. Oktober, veganen Käse herzustellen. Gleiches gilt am 17. Januar. Dann geht es aber um die Quarkzubereitung wie zu Großmutters Zeiten.

Neu im Programm sind auch zwei Französischkurse für Anfänger (mit Vorkenntnissen) im Herbst. Hier hat die VHS laut Macher ein „personelles Loch“ gestopft und eine Muttersprachlerin als Dozentin gewonnen. Ganz komprimiert an zwei Samstagen (13. und 20. Oktober) wird Entsprechendes für Spanisch-Interessierte angeboten. Laut VHS-Chef ein neues Format, das Menschen ansprechen soll, die unter der Woche zeitlich stark belastet sind. Gleich in das Land selbst geht es für Italienisch-Liebhaber: Diese können vom 30. September bis zum 6. Oktober in Wangens Partnerstadt Prato reisen. In Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein wird vormittags gebüffelt, nachmittags sind Exkursionen im Angebot. (jps)

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