Von Kinderfest bis Frühschoppen: Beim Rettichfest herrscht gute Stimmung

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Auch das Kinderschminken lockte beim samstäglichen Kinderfest der Praßbergsiedler. Am Abend wurde beim Rettichfest bis weit in
Auch das Kinderschminken lockte beim samstäglichen Kinderfest der Praßbergsiedler. Am Abend wurde beim Rettichfest bis weit in die Nacht hinein gefestet. (Foto: swe)
Redaktionssekretariat

Bei bestem Wetter haben die Praßbergsiedler am Samstag und Sonntag ihr traditionelles Rettichfest auf ihrer Festwiese zwischen Allmandweg und Kühler Brunnen gefeiert.

Entstanden ist es unter dem früheren Vorsitzenden Anton Steinhauser, der die Praßbergsiedlergemeinschaft in der Zeit zwischen 1955 und 1978 leitete. Die handgeschnittenen Rettiche waren von Beginn das Markenzeichen des Fests am Waldrand, das Jahr für Jahr vom samstäglichen Kinderfestnachmittag über den gemütlichen Abend bis hin zum Frühschoppen am Sonntagvormittag reicht. Am Samstagabend spielte dieses Mal das Duo Tip-Top.

Während das Fest laut Vorsitzendem Siegfried Häring eine große Resonanz verzeichnete („Es war richtig gut besucht und eine ganz tolle Gemeinschaftsleistung“), wird der Zuspruch für den 216 Mitglieder großen Verein immer geringer. Häring: „Vor allem fehlen uns die jungen Leute. Wir haben einen sehr hohen Altersdurchschnitt.“ Auch der Landesverband der Gartenfreunde hat Härings Aussage zufolge erst jüngst den totalen Wandel festgestellt: „Weg von den Zeiten der Produktion im eigenen Garten, hin zum Erleben und Erholen.“ Mit dieser Haltung ändere sich auch nach und nach der Siedlungscharakter der ab 1933/34 erbauten Praßbergsiedlung, für die er auch Verständnis habe: „Wenn Bauplätze so rar sind, ist ein großer Bedarf da.“ Sein Wunsch für die einstige, so genannte „Nebenerwerbssiedlung“: „Zu schauen, dass sich die Gebäude mit Maß und Ziel ändern.“

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