Viele Gläubige kommen zur Allerseelenandacht und Segnung der Gräber in Wangen

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 Nach dem Totengedenken in der Kapelle St. Wolfgang zogen die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Claus Blessing in die Mitte des Fri
Nach dem Totengedenken in der Kapelle St. Wolfgang zogen die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Claus Blessing in die Mitte des Friedhofs, um hier für die Verstorbenen zu beten. (Foto: Stiller)
Redakteurin/DigitAalen
Vera Stiller
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Das Fest Allerseelen ist dem Gedächtnis aller Verstorbenen gewidmet. Vielerorts versammeln sich die Gläubigen bereits am Nachmittag des Allerheiligentages, um ihrer Verstorbenen zu gedenken, die aus dieser Welt in die Ewigkeit hinübergegangen sind.

So war es auch am Donnerstag in Wangen, wo eine große Anzahl von Menschen zunächst in der Kapelle auf St. Wolfgang, später dann auch auf dem Friedhof selber ihren toten Verwandten und Freunden im Gebet nahe sein wollte. In seiner Predigt nahm Pfarrer Claus Blessing das Evangelium von den Emmaus-Jüngern am Ostersonntag zum Anlass, um von dem „Sinn der Schrift“ zu sprechen. Die Jünger hätten, nachdem sie den auferstandenen Christus begegnet seien, vom „Brennen ihres Herzens“ gesprochen. Der Geistliche war sich sicher: „Darum geht es: das Herz muss brennen, um Gott zu erahnen!“ In Verbindung mit dem Totengedenken sagte Blessing: „Gut dass das Herz brennen kann, weil das Leid überwunden ist und das Glück in Gott wartet.“ Nach dem Totengedenken in der Kapelle St. Wolfgang zogen die Gläubigen zusammen mit Pfarrer Claus Blessing in die Mitte des Friedhofs, um hier für die Verstorbenen zu beten.

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