Das Landestheater Schwaben, Memmingen, zeigt in der Stadthalle das Stück „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christoph
Das Landestheater Schwaben, Memmingen, zeigt in der Stadthalle das Stück „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ nach einem Roman von Mark Haddon. (Foto: Karl Forster)
Schwäbische Zeitung

Das Landestheater Schwaben, Memmingen, zeigt am Sonntag, 24. Februar, um 17 Uhr in der Stadthalle „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“ nach einem Roman von Mark Haddon in der Bühnenfassung von Simon Stephens. Dieses Gastspiel ist Teil der von der Kulturgemeinde und der Stadt Wangen verantworteten Theaterreihe. Inszeniert wird das Stück von Thomas Ladwig.

Wie die Stadt mitteilt, ist dieses kongenial für die Bühne adaptierte Stück iaktuelle englische Dramatik vom Feinsten: eine brillant gezeichnete Hauptfigur, Tiefe und Spannung. Der Abend führt die Zuschauer feinsinnig in die ungewöhnliche Welt des fünfzehnjährigen Autisten Christopher Boone ein. Ein spannender, witzig-anrührender Abend über das Erwachsenwerden und die verloren geglaubten Hoffnungen zersplitterter Familien.

„Supergute Tage“ beginnt laut Mitteilung mit einem Mord. Der Nachbarshund Wellington liegt mit einer Mistgabel im Bauch auf dem Rasen. Um sieben Minuten nach Zwölf findet ihn der fünfzehnjährige Christopher und wird schnell verdächtigt. Das ist der Beginn einer Kriminalgeschichte und Christopher ist ihr Erzähler und Detektiv. Er weiß beinahe alles über Mathematik aber nur sehr wenig über Menschen, denn der Umgang mit ihnen versetzt ihn schnell in Panik. Er liebt Primzahlen und die Wahrheit. Er liebt die Farbe Rot und er hasst Gelb und Braun.

Noch viel mehr hasst er es, angefasst zu werden und geht nie weiter als bis ans Ende der Straße. Die Ermittlungen der Polizei scheinen schnell abgeschlossen zu sein und Christopher beschließt, den Täter selbst zu finden. Er bricht aus seiner kleinen Welt aus und wagt sich über ihre Grenzen hinaus. Eine spannende Reise beginnt, die Christopher nicht nur zum Täter führt, sondern auch sein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt.

Internationales Kultbuch

Mit seinem Romanerstling „The Curious Incident of the Dog in the Night Time“ schuf Mark Haddon 2003 ein internationales Kultbuch. Simon Stephens zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Dramatikern Europas. Seine Arbeiten wurden zahlreich ausgezeichnet. In der Kritikerumfrage von „Theater heute“ wurde Stephens mehrfach zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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