Stabilität soll sich auszahlen

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 Simon Strobel von der TG Wangen/Eisenharz möchte seine gute Form vom ersten Wettkampf bestätigen.
Simon Strobel von der TG Wangen/Eisenharz möchte seine gute Form vom ersten Wettkampf bestätigen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Wettkampfbeginn in der Ebnethalle ist am Samstag um 18 Uhr. Das Einturnen der Bundesligaturner beginnt um 17 Uhr.

Nach der Auftaktniederlage beim TSV Unterföhring stehen die Turner der TG Wangen/Eisenharz vor dem ersten Heimwettkampf in der 3. Bundesliga. Die Allgäuer treffen am Samstag ab 18 Uhr in der Wangener Ebnethalle auf den TSV Monheim II.

Beide Mannschaften sind mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Während die Allgäuer überraschend deutlich beim Aufsteiger Unterföhring verloren, unterlagen die Monheimer zu Hause dem Meisterschaftsfavoriten TG Hanauerland. Wenn man die Ergebnisse etwas genauer anschaut, dürfte klar sein, dass die Monheimer als Favorit in den Wettkampf am Samstag in Wangen gehen. Mit deutlich stabileren Übungen haben sie bei ihrer Niederlage einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Der ehemalige ungarische Nationalturner Nandor Szabo – der Star im Kader des TSV – wurde beim ersten Wettkampf sogar noch geschont. Um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, wird Monheim wahrscheinlich auf die Unterstützung aus Ungarn zurückgreifen. Wenn dadurch die Monheimer noch stärker einzuschätzen sind, können sich die Zuschauer in der Ebnethalle auf spektakuläre Übungen von Szabo freuen.

Die TG Wangen/Eisenharz hat nach der Auftaktniederlage noch einmal zwei Wochen intensiv an der Stabilität der Übungen gefeilt. Insbesondere die Fehlerquote muss im Vergleich zum ersten Wettkampf deutlich verbessert werden.

Der Start ist wichtig

Mitentscheidend für den Wettkampfverlauf dürfte sein, wie das Team am ungeliebten Boden startet und wie die Verletzten am Seitpferd kompensiert werden können. In Moritz Mittmann, Christian Förg und Finn Ruchti fehlen weiterhin drei Alternativen für den Einsatz als vierter Turner am Wangener Zittergerät. Stefan Merath wird sich dieses Wochenende als Ersatzturner am ungeliebten Pferd in den Dienst der Mannschaft stellen. Mit unverändertem Kader geht die TG in den Wettkampf, es wird lediglich die eine oder andere Umstellung bei der Besetzung der Geräte geben. Hoffnung gibt die bisherige Bilanz beider Mannschaften. Bei zwei Aufeinandertreffen hat dabei jeweils die Heimmannschaft den Wettkampf für sich entschieden. Mit dem Publikum im Rücken wollen die Allgäuer Turner das Unmögliche probieren und vielleicht für eine Überraschung sorgen.

Wettkampfbeginn in der Ebnethalle ist am Samstag um 18 Uhr. Das Einturnen der Bundesligaturner beginnt um 17 Uhr.

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