Rotarier pflanzen 40 Bäume am Wangener Argenknie

Lesedauer: 3 Min
Mit Spaten und Schaufel „bewaffnet“ machten sich die Rotarier Isny-Allgäu am Samstag an ihre Pflanzaktion am Argenknie. 40 Bäume
Mit Spaten und Schaufel „bewaffnet“ machten sich die Rotarier Isny-Allgäu am Samstag an ihre Pflanzaktion am Argenknie. 40 Bäume, hauptsächlich Weißerlen, wurden dort gesetzt. (Foto: Susi Weber)
Redaktionssekretariat

1,2 Millionen neue Bäume – darauf setzt Rotary International-Präsident Ian Riseley mit seinem Jahresmotto 2017/18. Auch der Rotary Club Isny-Allgäu wollte dazu seinen Beitrag leisten: Am vergangenen Samstag setzen 14 Rotarier und zwei Kinder bei einer Pflanzaktion im Uferbereich des Argenknies unterhalb der Realschule 40 Bäume.

„Die Idee ist, für jedes der 1,2 Millionen Rotary-Mitglieder einen Baum zu pflanzen“, sagte Klaus Schneider vom Rotary-Club Isny-Allgäu in Vertretung von Präsident Thomas Meyer. Rotary-Welt-Präsident Ian Riseley habe sich Umweltschutz, Maßnahmen gegen den Klimawandel und den Kampf gegen die Folgen der Klimaerwärmung auf die Fahnen geschrieben. Diesem Aufruf wollte der Rotary-Club Isny-Allgäu folgen.

Stadtförster Paul Müller hatte dafür eine Fläche am Argenknie, die Ausgleichsfläche für den Kunstrasenplatz an der Realschule ist, auserkoren. „Die bisherige Wiese dort soll in einen Auenwald verwandelt werden“, erklärte Müller. Größtenteils pflanzten die Rotarier nun Weißerlen, teils auch Roterlen, in jenem Gebiet an, das der Argen bei hohem Wasserstand auch zusätzliche Möglichkeiten und Bahnen schafft. „An der Spitze des Hochwassers gibt es hier die Chance, die Argen zu verlangsamen und zurückzunehmen“, sagte Müller über die „kleine, aber ökologisch sehr wertvolle Maßnahme“. Die heimischen Erlen, die tief wurzeln, ertragen laut Müller Überschwemmungen, wie sie an der Argen zu erwarten sind. In unmittelbarer und etwas höher gelegenen Nachbarschaft zum nun bepflanzten „Rotary-Pflanzgebiet“ wurden bereits Bäume – vor allem Eichen – gesetzt. Probleme gibt es dort laut Müller durch Mäuse, die die Wurzeln abfressen: „Dort haben wir einen Ausfall von 20 bis 50 Prozent.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen