Meckatzer-Chef Weiß erhält Bundesverdienstkreuz

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Michael Weiß
Michael Weiß (Foto: Markus Götzfried)

Michael Weiß, geschäftsführender Gesellschafter der Meckatzer Löwenbräu, ist am Dienstag mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Er erhielt den Orden in München für sein langjähriges Wirken beim Bayerischen Brauerbund und für Verdienste um seine Allgäuer Heimat und das Gemeinwohl, wie es in der Laudatio hieß. Weiß war zwischen 2001 und 2012 Präsident des Bayerischen Brauerbunds gewesen. In dieser Zeit hat er sich intensiv dafür eingesetzt, Bier als qualitativ hochwertiges Produkt zu vermarkten. In der Meckatzer Brauerei, die Weiß seit 1993 leitet, ist dieser Gedanke schon länger Unternehmensstrategie. Es gilt Klasse vor Masse. Besonders erfolgreich ist die Sorte Weiß-Gold, ein helles Bier. Die nach wie vor aufstrebende Brauerei, deren Anfänge bis in das Jahr 1738 zurückreichen, ist ein Familienunternehmen mit 110 Mitarbeitern. Inzwischen stößt sie jährlich rund 170000Hektoliter Bier aus. Der Jahresumsatz liegt bei gut 20 Millionen Euro. Weiß ist inzwischen Ehrenpräsident des Bayerischen Brauerbunds. Er sitzt im Aufsichtsrat der Allgäu GmbH, einer Gesellschaft für die Profilierung der „Marke Allgäu“ als attraktiver Wirtschafts- und Tourismusstandort. Weiß ist unter anderem bei der IHK Schwaben aktiv. Über eine Initiative, die nach seiner Urahnin Lena Weiss benannt ist, fördert er soziale und kulturelle Projekte im Allgäu.

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