Lebendiger Adventskalender zieht von Tür zu Tür

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 Ministranten von St. Ulrich gestalteten am Dienstagabend den „Lebendigen Adventskalender“. Mit Liedern und der Geschichte der H
Ministranten von St. Ulrich gestalteten am Dienstagabend den „Lebendigen Adventskalender“. Mit Liedern und der Geschichte der Heiligen Barbara wurde gemeinsam der Barbaratag gefeiert. (Foto: Susi Weber)
Redaktionssekretariat

Der „Lebendige Adventskalender“ ist volljährig geworden. Zum 18. Mal kommen auf Einladung der Kirchengemeinde St. Ulrich in diesem Jahr Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen, zu beten, Geschichten zu hören und sich getreu dem Motto „Advent geht auch anders“ zu begegnen. Gestartet wurde der diesjährige Adventskalender am Montag, enden wird er am Samstag vor dem vierten Advent.

Sterne und ein gebastelter Barbarazweig zieren das Fenster am Kindergarten St. Antonius. Hinzu kommt eine „4“, die das Datum zeigt. Die Ministranten St. Ulrich sind Ausrichter des „Lebendigen Adventskalenders“. Sie beschäftigen sich mithilfe einer „Barbara von heute“ mit derjenigen aus der Vergangenheit, die dem „Barbaratag“ ihren Namen gab. Kerzen stehen auf der Treppe hinunter in den Ministrantenraum. Dort wird es später noch Punsch und Lebkuchen geben. „Weißt du, die Menschen vergessen kleine Dinge wie den Namenstag“, wird der „Opa“ aus der Barbarageschichte der Ministranten seiner Enkelin später sagen und ihr zum Namenstag gratulieren. Kleinigkeiten, sie sind es, um die es in St. Ulrich bereits seit 17 Jahren geht – und um die es auch weiter gehen soll.

2001 feierte der „Lebendige Advent“ auf Initiative von Kirchengemeinderätin Gabi Huber Premiere. Er hat sich inzwischen etabliert. „Eine neue Familie ist dieses Jahr dabei“, erzählt Huber. Alle anderen Gastgeber sind sozusagen „Wiederholungstäter“. Erstmals konnte ein Abend allerdings nicht besetzt werden. „Es wäre schön, wenn sich im kommenden Jahr noch die eine oder andere Familie hinzugesellen würde“, sagt Huber. Zu den Familien kommen auch 2018 wieder die größeren Veranstalter, so zum Beispiel das Pfarramt St. Ulrich (10. Dezember), der Kindergarten St. Michael (11. Dezember) oder das Franziskanerkloster (21. Dezember). Sie tun dies, um allabendlich eine halbe Stunde gemeinsam und ganz individuell zu gestalten. Und um die Menschen zu bewegen, von Haus zu Haus und zu den Menschen zu ziehen.

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