Kondition sammeln bei der Alpenüberquerung

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Die Nachwuchsskifahrer des Regionalteams Westallgäu haben die Alpen überquert.
Die Nachwuchsskifahrer des Regionalteams Westallgäu haben die Alpen überquert. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Auch in diesem Jahr sind viele Skifahrer des Regionalteams Westallgäu um Trainer Herbert Hörburger und Max Ewae als Fahrer des Begleitfahrzeugs an den Gardasee gefahren. Die 17 Teilnehmer kommen aus neun Vereinen des Landkreises Lindau, viele davon waren bereits mehrfach dabei.

Von Reutte in Tirol aus ging es auf der Via Claudia, die über die alte Fernpassstraße führt, hinunter nach Imst und von dort aus Richtung Landeck bis nach Ried im Oberinntal. Von dort aus radelten die Teilnehmer am nächsten Morgen in die Schweiz, dann weiter ins Vinschgau bis nach Laas in Südtirol, dem Etappenziel des zweiten Tages. Hier wurde auch der Reschensee mit seinem gefluteten Kirchturm passiert.

Am dritten Tag der Tour ging es für den Kader auf dem Etschtalradweg über die Obstgärten nach Meran, von dort aus über Lana entlang der Weinstraße bis nach Neumarkt. Die vierte und letzte Etappe führte die Truppe über Trento ins Ziel nach Torbole am Gardasee. Die Athleten der Jahrgänge 2000 bis 2007 legten 359 Kilometer zurück, überwanden 3289 Höhenmeter und kamen auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 20 Kilometern pro Stunde. Die kommenden Tage wurden der Erholung gewidmet. Für die jungen Skifahrer war die Sommerradtour eine gute Woche bei besten Wetterbedingungen und bereits ein erster kleiner Höhepunkt der kommenden Skisaison.

Mit dem Konditionstest beim Lena-Weiss-Cup (Jahrgänge 2003 bis 2006) sowie beim Reischmann-Cup (Jahrgang 2007) steht bereits der erste Wettbewerb der Saison 2018/2019 an. Die konditionellen Grundlagen sollten gelegt sein.

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