Innovative Holzbauten und originelle „Wartehüsle“

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Im Bregenzerwald treffen traditionelle und moderne Architekturstile aufeinander.
Im Bregenzerwald treffen traditionelle und moderne Architekturstile aufeinander. (Foto: Ingrid Sobez)
Schwäbische Zeitung

Wetterabhängig sind Programmänderungen möglich. Die Abfahrt ist um 9.30 Uhr von P14, die Rückkehr gegen 19 Uhr. Eine Anmeldung ist noch bis Freitag, 14. September, 14 Uhr, in der Buchhandlung Natterer, Herrenstraße 19, möglich. Die Teilnahme kostet 35 Euro, für Mitglieder der Kulturgemeinde 30 Euro.

Moderne Holz-Architektur im Bregenzer Wald wird der Schwerpunkt der zweiten Architekturfahrt der Kulturgemeinde Wangen sein. Zwischen Hittisau und Andelsbuch werden laut Pressemitteilung am Samstag, 15. September, unter professioneller Führung außergewöhnliche Beispiele privater und öffentlicher Gebäude besichtigt.

Das Zusammentreffen der alten und neuen Holz-Architektur zeigt nach Angaben der Kulturgemeinde ein Miteinander von Tradition und Moderne. Alle diese Holzbauten hätten eines gemeinsam: Der Grundriss sei bewusst einfach. Diese Geradlinigkeit in der Bauweise wirke unaufdringlich und authentisch; klare moderne Linien würden durch hohe handwerkliche Qualität überzeugen. Im Vordergrund stünden der sparsame Umgang mit den Ressourcen und energieeffizientes Bauen.

Auf der Fahrt nach Krumbach werden einige der originellen „Wartehüsle“ aus dem Projekt „Bus:Stop“ vorgestellt, in dem Architekten aus aller Welt sieben Bushaltestellen gestalteten. Das Pfarrhaus Krumbach, ein multifunktionales Gemeindegebäude mit Bücherei, Veranstaltungsraum und Musikverein, gestaltet von den Architekten Bernardo Bader, René Bechter und Hermann Kaufmann, soll als typisches Beispiel einer gelungenen Verbindung zwischen Funktion und Ästhetik besichtigt werden. Nach einem kurzen Halt zur Besichtigung der modern gestalteten Kirche Lingenau und dem Mittagessen in Hittisau wird der Architekt Georg Bechter sein neu gestaltetes Privathaus in Hittisau zugänglich machen und Details der spezifischen Bauweise „modernes reduziertes Wohnen“ – auch in der Beleuchtung – erläutern und anschaulich machen. Danach werden bei einem kurzen Spaziergang durch Hittisau Beispiele alter Bausubstanz mit neuer Nutzung und die Architektur des Frauenmuseums im Zentrum der Führung stehen.

Das Werkraumhaus in Andelsbuch, geplant vom renommierten Schweizer Architekten Peter Zumthor, ist Versammlungsort und „Vitrine“ in einem. Dort wird eine Führung, auch durch die sonst nicht zugängliche Studiensammlung des Bregenzerwälder Handwerks im Werkraumdepot, den Abschluss bereiten.

Wetterabhängig sind Programmänderungen möglich. Die Abfahrt ist um 9.30 Uhr von P14, die Rückkehr gegen 19 Uhr. Eine Anmeldung ist noch bis Freitag, 14. September, 14 Uhr, in der Buchhandlung Natterer, Herrenstraße 19, möglich. Die Teilnahme kostet 35 Euro, für Mitglieder der Kulturgemeinde 30 Euro.

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