In Wangen hoffen viele Bürger auf die Erleuchtung entlang der Straßen.
In Wangen hoffen viele Bürger auf die Erleuchtung entlang der Straßen. (Foto: Lino Mirgeler)
Schwäbische Zeitung

Die Stadtwerke werden in nächster Zeit verstärkt defekte Straßenlaternen wieder herstellen. Auf gut 100 bezifferte Peter Ritter, Leiter des Tiefbauamts und der Stadtwerke Wangen, jüngst in der Gemeinderatssitzung die Zahl der defekten Laternen im gesamten Stadtgebiet.

Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich, teilte die Stadt am Dienstag mit. Angefangen beim Leuchtmittel, das nicht mehr funktioniert bis hin zu Kabelschäden, deren Reparatur äußerst aufwendig ist, reichen die Ursachen. Dass nicht sofort nach dem Rechten gesehen werden könne, habe unter anderem auch seinen Grund in der Personalsituation. Denn ein Mitarbeiter sei seit längerem krank, was bedeute, dass nur noch eine Kraft für alle Aufgaben rund um die Elektrik zur Verfügung steht.

Seit Mitte November kam laut Stadt zudem eine für die Jahreszeit typische Tätigkeit hinzu: Die Weihnachtsbeleuchtung wurde aufgehängt und auf Christbäumen im ganzen Stadtgebiet verteilt – eine sehr zeitintensive Arbeit. „Wir haben zwar versucht, möglichst Handwerker aus der Region bei Reparaturen einzubinden. Aber sie sind – zum Glück – sehr gefragt, auf vielen Baustellen unterwegs und deshalb nicht immer in der Lage, für uns zu arbeiten“, sagt Frank Müller von den Stadtwerken Wangen.

Demnächst gibt es, so ist laut Stadt zu hoffen, Verstärkung in den eigenen Reihen. Denn es sei gelungen, einen neuen Mitarbeiter für den Bereich Elektrik zu gewinnen. So soll nun dort angepackt, wo die Dunkelheit am drängendsten ist.

Weil auch Vandalismus eine Rolle spielen kann, wenn Leuchten kaputt sind, wurden zuletzt am Gehrenberg und im Umfeld des an der Zeppelinstraße geplanten Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) neue LED-Leuchten aufgestellt. Sie gelten als vandalismussicher.

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