Immer wieder ist die Schranke oben, wenn der Zug kommt

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So sollte es im Normalfall sein: Die Signalanlage blinkt und klingelt, die Schranken sind unten, der Zug passiert den Bahnüberg
So sollte es im Normalfall sein: Die Signalanlage blinkt und klingelt, die Schranken sind unten, der Zug passiert den Bahnübergang – wie hier bei den Wangener Fachkliniken. (Foto: bee)

Wie verhält man sich an Bahnübergängen?

Paragraf 19 der Straßenverkehrsordnung besagt unter anderem:

Schienenfahrzeuge haben Vorrang

1. auf Bahnübergängen mit Andreaskreuz,

2. auf Bahnübergängen über Fuß-, Feld-, Wald- oder Radwege und

3. in Hafen- und Industriegebieten, wenn an den Einfahrten das Andreaskreuz mit dem Zusatzzeichen „Hafengebiet, Schienenfahrzeuge haben Vorrang“ oder „Industriegebiet, Schienenfahrzeuge haben Vorrang“ steht.

Der Straßenverkehr darf sich solchen Bahnübergängen nur mit mäßiger Geschwindigkeit nähern.

Wer ein Fahrzeug fährt, darf an Bahnübergängen von den ersten Hinweisschildern an bis einschließlich des Kreuzungsbereichs von Schiene und Straße Kraftfahrzeuge nicht überholen.

Fahrzeuge haben vor dem Andreaskreuz, Fußgänger in sicherer Entfernung vor dem Bahnübergang zu warten, wenn

1. sich ein Schienenfahrzeug nähert,

2. rotes Blinklicht oder gelbe oder rote Lichtzeichen gegeben werden,

3. die Schranken sich senken oder geschlossen sind,

4. ein Bahnbediensteter Halt gebietet oder

5. ein hörbares Signal, wie ein Pfeifsignal des herannahenden Zuges, ertönt.

Kann der Bahnübergang wegen des Straßenverkehrs nicht zügig und ohne Aufenthalt überquert werden, ist vor dem Andreaskreuz zu warten. (sz)

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Man kommt an einen Bahnübergang, die Schranken sind oben, und doch fährt – wenn auch langsam – ein Zug vorbei: In der Region Wangen scheint dies öfter zu passieren.

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Wie verhält man sich an Bahnübergängen?

Paragraf 19 der Straßenverkehrsordnung besagt unter anderem:

Schienenfahrzeuge haben Vorrang

1. auf Bahnübergängen mit Andreaskreuz,

2. auf Bahnübergängen über Fuß-, Feld-, Wald- oder Radwege und

3. in Hafen- und Industriegebieten, wenn an den Einfahrten das Andreaskreuz mit dem Zusatzzeichen „Hafengebiet, Schienenfahrzeuge haben Vorrang“ oder „Industriegebiet, Schienenfahrzeuge haben Vorrang“ steht.

Der Straßenverkehr darf sich solchen Bahnübergängen nur mit mäßiger Geschwindigkeit nähern.

Wer ein Fahrzeug fährt, darf an Bahnübergängen von den ersten Hinweisschildern an bis einschließlich des Kreuzungsbereichs von Schiene und Straße Kraftfahrzeuge nicht überholen.

Fahrzeuge haben vor dem Andreaskreuz, Fußgänger in sicherer Entfernung vor dem Bahnübergang zu warten, wenn

1. sich ein Schienenfahrzeug nähert,

2. rotes Blinklicht oder gelbe oder rote Lichtzeichen gegeben werden,

3. die Schranken sich senken oder geschlossen sind,

4. ein Bahnbediensteter Halt gebietet oder

5. ein hörbares Signal, wie ein Pfeifsignal des herannahenden Zuges, ertönt.

Kann der Bahnübergang wegen des Straßenverkehrs nicht zügig und ohne Aufenthalt überquert werden, ist vor dem Andreaskreuz zu warten. (sz)

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