High-Tech in Sachen E-Mobilität beeindruckt Hermann

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Die beiden Geschäftsführer Tobias Schelter und Horst Hammerer erklären der Wangener Landtagsabgeordneten Petra Krebs, Verkehrsm
Die beiden Geschäftsführer Tobias Schelter und Horst Hammerer erklären der Wangener Landtagsabgeordneten Petra Krebs, Verkehrsminsiter Winfried Hermann sowie OB Michael Lang (von links) die Produkte von SET Power Systems. (Foto: bee)
Schwäbische Zeitung

Weitere Berichte über den Vortrag Hermanns zur E-Mobilität im Rahmen des öffentlichen GOL-Stammtischs im Lindenhof und über die anschließende Mitgliederversammlung des Grünen-Kreisverbands Wangen lesen Sie in der SZ-Freitagsausgabe.

Prominenter Besuch bei SET Power Systems im Waltersbühl. Auf seiner Tour durch die Region stattete am Mittwochnachmittag Winfried Hermann dem Wangener Anbieter von Testsystemen im Bereich Elektromobilität einen Besuch ab. Der Landesverkehrsminister zeigte sich von der Technologie und den Produkten des High-Tech-Unternehmens beeindruckt.

Die SET Power Systems (SPS) ist weiter einer von Wangens am stärksten wachsenden Unternehmen. Das wurde auch beim jüngsten Besuch von Winfried Hermann deutlich. Zusammen mit der Landtagsabgeordneten Petra Krebs, einer Abordnung der Kreis-Grünen sowie OB Michael Lang ließ sich der Verkehrsminister von den beiden Geschäftsführern Horst Hammerer und Tobias Schelter über Technologie und Produkte der High-Tech-Firma informieren.

Auch SPS spürt den Fachkräftemangel

SET Power Systems ist eine im Jahr 2012 ausgegründete Tochter der im Nachbargebäude beheimateten und auf den Bereich Luftfahrtelektronik spezialisierten SET GmbH. Das Unternehmen gehört mehrheitlich dem in Österreich ansässigen Automotive-Spezialisten AVL, mit dem seit 2012 ein Joint Venture besteht und dessen internationales Netzwerk genutzt wird. Spezialisiert hat sich SPS auf Testsysteme zur Prüfung von Elektro-Motor-Steuergeräten, sogenannten Invertern, und sieht sich hier weltweit als Technologieführer. Zu den Kunden zählen unter anderem namhafte Autohersteller und deren Zulieferer.

65 Mitarbeiter arbeiten derzeit am Firmensitz im Waltersbühl, der seit der Gründung wegen des rasanten Wachstums bereits zweimal erweitert wurde. So war im vergangenen Sommer das neue, dreistöckige Produktions- und Bürogebäude eröffnet worden. Der Erfolg hat auch eine Schattenseite: Wegen des Fachkräftemangels bekommt das Unternehmen nicht genügend qualifiziertes Personal, wie Tobias Schelter bei der Firmenpräsentation den Gästen aus Landes- und Kommunalpolitik erklärte. Auf einem anschließenden Rundgang bekam Verkehrsminister Hermann einen Einblick in die Fertigung der Testsysteme und zeigte sich sichtlich beeindruckt von einem Unternehmen, dass bei der „Technologie in Sachen E-Mobilität ganz weit vorne ist“.

Weitere Berichte über den Vortrag Hermanns zur E-Mobilität im Rahmen des öffentlichen GOL-Stammtischs im Lindenhof und über die anschließende Mitgliederversammlung des Grünen-Kreisverbands Wangen lesen Sie in der SZ-Freitagsausgabe.

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