Stefan Merath an den Ringen.
Stefan Merath an den Ringen. (Foto: Verein)
Schwäbische Zeitung

Für die Turner der TG Wangen/Eisenharz geht die Saison 2018 am Samstag in die Verlängerung. Nach Rang sieben in der Abschlusstabelle kämpft das Team ab 10 Uhr in Monheim um den Verbleib in der 3. Bundesliga. Die Vorzeichen für den Klassenerhalt stehen nicht schlecht – behauptet zumindest die Turnvereinigung.

Insgesamt sieben Teams kämpfen in Monheim um einen der fünf Plätze, die reichen, um die Liga zu halten. Die ungewöhnlich hohe Anzahl der freien Plätze ist dadurch begründet, dass der MTV Stuttgart und die TG Obere-Lahn ihre Mannschaften zur nächsten Saison aus der 1. Bundesliga zurückziehen und der SSV Ulm seine Mannschaft bereits in diesem Jahr aus der 3. Bundesliga zurückgezogen hat. Als klarer Favorit gilt die KTV Straubenhardt 2: der schwäbische Oberligameister von 2018 geht mit einigen Turnern in den Wettkampf, die in den vergangenen Jahren teilweise schon Erfahrung in der 1. Bundesliga gesammelt haben. Dahinter wird ein spannender Wettkampf erwartet.

Keine Mann-gegen-Mann-Duelle

Leichte Vorteile dürften Isselhorst und Wangen/Eisenharz haben. Beide Teams haben in den vergangenen Wochen in der 3. Bundesliga geturnt und sind im Wettkampfrhythmus. Daneben treten mit dem USC München und der TSG Sulzbach zwei altbekannte Teams an, die beide im vergangenen Jahr aus der 3. Bundesliga absteigen mussten und jetzt um die Rückkehr kämpfen. Gegenüber beiden Teams dürften leichte Vorteile bei der Turngemeinschaft Wangen/Eisenharz liegen.

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von den beiden zumindest für die TG Wangen/Eisenharz unbekannten Teams der TG Pfalz und des TV Weißkirchen.

Im Vergleich zur Ligasaison werden am Samstag keine Duelle Mann gegen Mann geturnt, sondern es werden die Punkte der vier Starter pro Gerät addiert. Sieger ist am Ende das Team, das insgesamt die meisten Punkte erturnt. Als Besonderheit beim Relegationswettkampf stehen jeder Mannschaft für den gesamten Wettkampf drei Joker zur Verfügung. Das heißt, dass drei weitere Turner eingesetzt werden können um schwächere Übungen zu ersetzen. Ob ein Joker zum Einsatz kommt, muss allerdings entschieden werden, bevor die Wertung der zu ersetzenden Übung bekannt gegeben wurde.

In den letzten beiden Wochen wurde noch einmal intensiv trainiert um die letzten Reserven nach der doch kräfteraubenden Saison zu mobilisieren. Elias Ruf wird wegen einer Prellung am Fußgelenk voraussichtlich noch nicht wieder am Boden und am Sprung eingesetzt. Ansonsten sind alle Turner fit und einsatzbereit. Wer schlussendlich an die Geräte geht, wird erst kurzfristig je nach Wettkampfverlauf und Tagesform entschieden.

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