Demonstranten zeigen Solidarität mit Hospiz

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Still, aber mit Transparenten zeigten sich die Demonstranten solidarisch mit dem Hospiz.
Still, aber mit Transparenten zeigten sich die Demonstranten solidarisch mit dem Hospiz. (Foto: Susi Weber)

Es war eine „stille Demonstration“ auf dem Marktplatz, die nochmals auf die Differenzen in den vergangenen Wochen zwischen Landratsamt und Hospiz aufmerksam machte (die SZ berichtete) ausführlich). Auch wenn inzwischen der Konflikt zwischen den beiden Organisationen gegen Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 2000 Euro beigelegt wurde und dem Wangener Hospiz zwei weitere Betten in Aussicht gestellt worden sind, gingen am Samstag 150 bis 200 Bürger auf die Straße.

Mit Schildern wie „In Würde leben und sterben im Hospiz“, „Allen einen Chance auf einen Platz im Hospiz“, „Paragraph eins der deutschen Menschenrechte: Ein Beamter hat immer Recht!“ oder „Wo ist der Ankläger? Ist helfen strafbar?“ äußerten sie ihre Sicht der Dinge in Sachen Bußgeldverfahren und der vom Landratsamt mehrfach angemahnten Belegung in Doppelzimmern.

Weitgehend verlief die zweistündige Demo ohne Kundgebungen. Gegen elf Uhr traf dann auch Hospizleiterin Annegret Kneer auf dem Marktplatz ein, bedankte sich für die Unterstützung und Solidarität und verwies allgemein auf die aktuelle Situation im Hospiz.

Elisabeth Schneider aus Kißlegg, die die Demonstration initiiert und angemeldet hatte, zeigte sich zufrieden mit dem friedlichen Verlauf der Demo und der Anzahl der Demonstranten.

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