Bundesligateam fährt sich fürs Heimrennen in Form

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 Das Bundesligarennen war für die Rad-Union Wangen der Härtetest für das Kriterium am Sonntag.
Das Bundesligarennen war für die Rad-Union Wangen der Härtetest für das Kriterium am Sonntag. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Bevor es am Sonntag beim „Goldenen Rad der Stadt Wangen“ für die Athleten der Rad-Union auf heimischen Straßen ernst wird, stand am Wochenende der vorletzte Wettkampf der Rad-Bundesliga an. Im sächsischen Sebnitz, unweit von Dresden, musste eine anspruchsvolle 6,5 Kilometer lange Runde 18-mal absolviert werden.

Die Wangener mobilisierten einen achtköpfigen Kader: Lorenz Tegl, Fabian Brämer, Dennis Claßen, Marko Barke, Fabian Danner, Thomas Lienert, Hermann Keller sowie Peter Clauß. Keller war Mitte August Gastfahrer im Team „Embrace the World“ bei der Tour de Guyane am Start. Diese neuntägige Rundfahrt wird im französischen Überseedepartement Französisch-Guayana ausgetragen, das vor allem durch den europäischen Weltraumbahnhof Kourou bekannt ist. Keller gewann dort die erste Etappe und war sieben Tage lang Träger des Sprinttrikots, bevor er wegen Knieproblemen aufgeben musste.

Der Heimenkirchener Peter Clauß war für das achte von neun Bundesligarennen besonders motiviert, denn er wollte seinen 27. Gesamtplatz verbessern, nachdem er Ende Mai noch auf Rang 15 lag. Im Rennen in Sebnitz gab es verschiedene Spitzengruppen. Erst 25 Kilometer vor dem Ziel gelang einem Quintett der entscheidende Vorstoß. Clauß wurde von seinen Teamkameraden Keller, Claßen und Lienert abgeschirmt und besonders vor dem Berg in Position gefahren. Dadurch gelang es Clauß, sich im 35 Fahrer umfassenden Verfolgerfeld zu halten. Im Finale errang er Platz 17, womit er in der Gesamtwertung auf Rang 27 bleibt. Allerdings hat er seinen Rückstand nach vorne verkleinert. „Ich habe in den letzten sechs Wochen knallhart trainiert und mir ein zweites Form-Maximum für diese Saison erarbeitet“, sagte Clauß. „Das habe ich mit Hilfe meiner Teamkollegen in eine gute Platzierung umgesetzt. Man muss bedenken: Es gibt nur wenige Bundesliga-Fahrer, die einem Beruf nachgehen.“ Lienert wurde 43., Claßen überquerte als 51. die Ziellinie und Hermann Keller kam auf Rang 67.

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