Ambitionierte Fahrer treffen Kegelkönige

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Auf 400 Metern ging es bei der Autogeschicklichkeits-Slalommeisterschaftsserie um Geschwindigkeit und Präzision.
Auf 400 Metern ging es bei der Autogeschicklichkeits-Slalommeisterschaftsserie um Geschwindigkeit und Präzision. (Foto: Susi Weber)
Schwäbische Zeitung
Redaktionssekretariat

A 1 (Seriennahe Fahrzeuge bis vier Meter/20 Starter/zwei Läufe): 1. Markus Hänsler (WMSC), 2. Daniel Höng (WMSC), 3. Thomas Beutel (WMSC).

Superpokal A 1 (unbegrenzte Starts/ neun Starter): 1. Markus Hänsler, 2. Simon Abler (MSC Eglofstal), 3. Jarno Neß (MSC Eglofstal).

A 2 (Seriennahe Fahrzeuge über vier Meter/acht Starter/zwei Läufe): 1. Manuel Wingrich, (WMSC), 2. Marco Traut (WMSC),3. Rolf Stauber (WAC).

Superpokal A 2 (unbegrenzte Starts/vier Starter): 1. Manuel Wingrich, 2. Marco Traut, 3. Anton Ganser (WAC).

A 3 (Verbesserte Fahrzeuge ohne Längeneinteilung/14 Starter): 1. Walter Prinz (WMSC), 2. Gerhard Hehl (WAC), 3. Berthold Weizenegger (WAC).

Superpokal A 3 (unbegrenzte Starts/ sechs Starter): 1. Martin Butscher (WMSC), 2. Walter Prinz, 3. Sajo Metanovic (WAC).

Damenwertung (sieben Starter): 1. Anja Hänsler (WMSC), 2. Jasmin Herpich, 3. Sabrina Steinbauer.

Die nächsten Läufe der Autogeschicklichkeits-Slalommeisterschaft 2018 sind am 22. April, von 10 bis 15 Uhr, im Industriegebiet Wigglis-Röthenbach und am 6. Mai, von 10 bis 15 Uhr, im Gewerbegebiet Amtzell-Geiselharz. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Wangener Motorsportclubs unter www.wmsc.de.

Neun Läufe beinhaltet die Autogeschicklichkeits- (Auge)-Slalommeisterschaftsserie in diesem Jahr. Zum Auftakt kam die 50-köpfige „Auge-Familie“ unter der Regie des Wangener Motorsportclubs (WMSC) am Sonntag im Gewerbegebiet Niederwangen zusammen. Die zahlreichen Zuschauer sahen Fahrpräzision in Verbindung mit Geschwindigkeit auf der rund 400 Meter langen Strecke – aber auch fliegende Pylonen.

Fehlerfreiheit geht vor Geschwindigkeit. So sieht es das Reglement beim Auge-Slalom vor. Mitmachen kann grundsätzlich jeder, der einen gültigen Führerschein und ein zugelassenes Fahrzeug besitzt. Dies nehmen auch einige in Anspruch, die sich einfach einmal unter günstigen Voraussetzungen im Motorsport ausprobieren möchten. Für jene, die gleich die gesamte Serie, diese aber nicht mit dem eigenen Auto fahren wollen, gibt es auch die Möglichkeit, Mitglied beim WMSC zu werden und das clubeigene Fahrzeug, einen Citroen Saxo, zu nutzen. Rund zehn der 13 teilnehmenden WMSC-Mitglieder machten am Sonntag davon Gebrauch.

Gefühl fürs Fahrzeug entwickeln

Andere, wie Vorsitzender Marco Traut, setzten auf das private Automobil. „Ich finde es gut, man lernt das Fahrzeug kennen“, sagt Traut. Und weiter: „Das hilft auch im Straßenverkehr. Man bekommt ein besseres Gefühl für das Fahrzeug.“ Traut gehört zu jenen, die schon kurz nach Erwerb des Führerscheins vor rund 22 Jahren Auge-Slaloms gefahren sind: „Ich habe dann, familiär bedingt, aufgehört und vor fünf Jahren wieder angefangen.“

Emanuel Sigg gehört dagegen zu den „Neulingen“ in den Reihen des WMSC, ist seit dem vergangenen Jahr Vereinsmitglied und im Auge-Slalom unterwegs: „Ich war zunächst bei Bekannten dabei, habe zugeschaut, bin selbst einmal gefahren und dann hat es mich ein bisschen gepackt.“ Dass er 2017 zum „Kegelkönig“, also jenem Fahrer wurde, der am meisten Pylonen „abgeräumt“ hat – was soll’s? Dennoch ist Sigg überzeugt, dass sich fahrerisch bei ihm „einiges verbessert“ habe. Auch wenn er wieder einige „Kegel“ mitnahm. 15 Mal ist Sigg am Sonntag „einfach nur zum Spaß und zum Rantasten“ an den Start gegangen: „Ich merke es jetzt schon in den Armen und werde wohl Muskelkater bekommen.“ Tipps, was man denn noch besser machen könnte, gibt es auch – von Clubkamerad Markus Hänsler und erst nach dem Wettbewerb. Hänsler dürfte übrigens wissen, wie es geht: Er dominierte in der Klasse A1 und blieb neben den WMSC-Piloten Walter Prinz und Martin Butscher mit null Fehlerpunkten unter 30 Sekunden.

A 1 (Seriennahe Fahrzeuge bis vier Meter/20 Starter/zwei Läufe): 1. Markus Hänsler (WMSC), 2. Daniel Höng (WMSC), 3. Thomas Beutel (WMSC).

Superpokal A 1 (unbegrenzte Starts/ neun Starter): 1. Markus Hänsler, 2. Simon Abler (MSC Eglofstal), 3. Jarno Neß (MSC Eglofstal).

A 2 (Seriennahe Fahrzeuge über vier Meter/acht Starter/zwei Läufe): 1. Manuel Wingrich, (WMSC), 2. Marco Traut (WMSC),3. Rolf Stauber (WAC).

Superpokal A 2 (unbegrenzte Starts/vier Starter): 1. Manuel Wingrich, 2. Marco Traut, 3. Anton Ganser (WAC).

A 3 (Verbesserte Fahrzeuge ohne Längeneinteilung/14 Starter): 1. Walter Prinz (WMSC), 2. Gerhard Hehl (WAC), 3. Berthold Weizenegger (WAC).

Superpokal A 3 (unbegrenzte Starts/ sechs Starter): 1. Martin Butscher (WMSC), 2. Walter Prinz, 3. Sajo Metanovic (WAC).

Damenwertung (sieben Starter): 1. Anja Hänsler (WMSC), 2. Jasmin Herpich, 3. Sabrina Steinbauer.

Die nächsten Läufe der Autogeschicklichkeits-Slalommeisterschaft 2018 sind am 22. April, von 10 bis 15 Uhr, im Industriegebiet Wigglis-Röthenbach und am 6. Mai, von 10 bis 15 Uhr, im Gewerbegebiet Amtzell-Geiselharz. Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Homepage des Wangener Motorsportclubs unter www.wmsc.de.

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