Absatz an Wangener Erdgastankstelle steigt weiter

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Johann Kempter (links) ist einer von zahlreichen Erdgas-Autofahrern in Allgäu-Oberschwaben. Das steigende Interesse ließ den Ab
Johann Kempter (links) ist einer von zahlreichen Erdgas-Autofahrern in Allgäu-Oberschwaben. Das steigende Interesse ließ den Absatz an den Erdgas-Tankstellen der Thüga Energie 2017 deutlich steigen und sorgte für hohe CO 2 -Einsparungen im Verkehr.
Schwäbische Zeitung

Immer mehr Menschen fahren ein Erdgasfahrzeug. Auch in der Region Allgäu-Oberschwaben ist deshalb die Nachfrage an den Erdgastankstellen der Thüga gestiegen, teilt der Energieversorger weiter mit. Er rechnet für das laufende Jahr ebenfalls mit guten Zahlen.

Insgesamt betreibt die Thüga Energie zwei Erdgas-Tankstellen in Allgäu-Oberschwaben. Während der Absatz in Bad Waldsee um rund 15,5 Prozent zulegte, betrug das Plus bei der BFT-Tankstelle in Wangen laut Mitteilung rund 2,5 Prozent. Mit der 2017 getankten Menge könnten laut Thüga etwa 3,8 Millionen Kilometer gefahren werden. An den beiden Erdgas-Stationen werde ausschließlich regenerativ erzeugtes Bio-Erdgas angeboten, dieses stamme aus der Aufbereitungsanlage der Thüga Energie in Kißlegg und werde aus Speiseresten gewonnen, die zu Biogas verarbeitet und anschließend auf Erdgasqualität aufbereitet würden.

Mit der Diskussion um den Diesel sei auch das Interesse an Erdgasfahrzeugen wieder gestiegen. Seit Sommer 2017 würden die Neuzulassungszahlen anziehen und lägen inzwischen bei mehr als 1000 Stück pro Monat. Im ersten Quartal 2018 seien laut Mitteilung fünfmal so viele Erdgasfahrzeuge zugelassen worden wie im Vorjahreszeitraum. Ein weiterer Grund dafür sei die wachsende Modellauswahl. Die Preise für Neuwagen entsprächen in etwa denen des vergleichbaren Diesels.

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