123 Kinder und Erwachsene sind mit dabei

Lesedauer: 4 Min
Sie belohnten sich nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Eisenharzer Sportfest mit etwas Flüssigem: die sieben Herren um BM Rola
Sie belohnten sich nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Eisenharzer Sportfest mit etwas Flüssigem: die sieben Herren um BM Roland Sauter (Dritter von links) „Ü35“ und „U45“. (Foto: Vera Stiller)

Der Turnverein Eisenharz hat am Wochenende dem Wetter getrotzt und sein Sportfest wie geplant durchgezogen. Zur Freude der 123 Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die am Sonntag ihre körperliche Leistung in der Leichtathletik erproben konnten.

Nachdem am Freitagnachmittag die „1. Vogelherd Challenge“ zu einer rundum gelungenen Sache geworden war (die SZ berichtete in der Montagsausgabe), galt es beim Beachvolleyball-Mixed-Turnier am Samstag, gegeneinander anzutreten.

Wobei ein Team aus einer Frau und einem Mann bestand. Gespielt wurde nach internationalen Regeln. Den Sieg trug die Christazhofener Formation „Sand Fun“ davon, die Silbermedaille ging an das Team „Berlin-Eisenharz“. Die „Jugend der 80er und 90er“ wurde Dritte.

Dass sich im Gegensatz dazu schon sehr junge Kinder mit Gleichaltrigen messen, davon konnte man sich am Sonntag ein Bild machen. 83 Mädchen und Jungen, Schüler und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren, erprobten ihre Kräfte beim leichtathletischen Dreikampf. Bei der vom Vorsitzenden Engelbert Weber vorgenommenen Siegerehrung gab es dann für alle Urkunden und für die ersten drei Platzierten der jeweiligen Altersgruppe Medaillen.

Spannend wurde es auch bei den Erwachsenen ab 18 Jahren, die sich ihren Mitstreitern beim Vierkampf stellen mussten. „Wer nimmt den Wanderpokal für ein Jahr mit nach Hause?“, so hieß die Frage. Bei den Frauen war es dann Hanna Stadelmann, bei den Männern Hannes Müller.

Bürgermeister schlägt sich tapfer bei Weitsprung und Laufen

Unter den Athleten war auch Marianne Maier aus Höchst. Die heute „über 75-Jährige“, die erst mit 40 Jahren zu trainieren begonnen hatte, stieß die Kugel so weit wie keine Teilnehmerin und auch kein Teilnehmer sonst.

Warum überhaupt sechs Personen aus Österreich mit dabei waren, erklärte Guido Stadelmann, stellvertretender Vereinsvorsitzender, so: „Wir haben vor längerer Zeit mal zusammen an einem Sportfest teilgenommen. Seither kommen die Vorarlberger jedes Jahr nach Eisenharz.“

Dass auch Roland Sauter erstmalig dabei war, rief bei Sportlern und Zuschauern große Freude hervor. Und er schlug sich tapfer, der Herr Bürgermeister. Beim Weitsprung erlangte er mit 4,10 Metern den zweiten Platz in seiner Altersklasse, auch beim Laufen zeigte er seine Stärken. 100 Meter in 14,44 Sekunden waren aller Ehren wert.

Mit dem Argenbühler Faustballturnier endete dann am Sonntagnachmittag das Sportfest in Eisenharz. Bei den Damen hatten die „Jamashitas“ aus Eisenharz die Nase vorne, gefolgt von der weiblichen Turnerjugend. Ihre männlichen Kollegen machten es noch einen Tick besser und holten sich bei den Männern den Sieg. Die erwachsenen Turner des TVE hatten das Nachsehen und mussten sich mit Platz zwei zufriedengeben.

 

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen