Waldburg zeigt Ausstellung Hexen im Allgäu

Lesedauer: 2 Min
 Die Sonderausstellung „Maleficis - Hexen im Allgäu, Oberschwaben und im Bodenseeraum“ wird auf der Waldburg gezeigt.
Die Sonderausstellung „Maleficis - Hexen im Allgäu, Oberschwaben und im Bodenseeraum“ wird auf der Waldburg gezeigt. (Foto: Veranstalter)
Schwäbische Zeitung

Schloss Waldburg bietet in der Saison 2019 die Sonderausstellung „Maleficis - Hexen im Allgäu, Oberschwaben und im Bodenseeraum“. Dabei wird laut Ankündigung unter anderem erklärt, was der Teufelspakt ist, was die Teufelsbuhlschaft oder der Hexxensabbat.

In der Sonderausstellung werden Hexenprozesse aus Ravensburg, Glarus und Simmental/Boltingen (beide, Schweiz), Kempten, Eglofs, Saulgau, Scheffau-Bregenz, Oberstdorf, Lindau, Langenargen, Waldsee und Wasserburg thematisiert und aufgearbeitet. Darunter befinden sich auch Anna Brauchle und Sybille Schuler aus Waldsee, die den Tod auf dem Scheiterhaufen fanden.

Weiterhin zeigt das Museum auf der Waldburg in seiner Dauerausstellung Repliken des Kronschatzes des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation –vor rund 800 Jahren waren unter Stauferkaiser Friedrich II von Hohenstaufen die Originale auf der Burg. Auch thematisiert die Hausburg des Bauernjörg den Bauernkrieg, der 1525 ganz Europa veränderte. Ein Faksimile der Amerikakarte von Martin Waldseemüller auf dem Jahre 1507 unterstreiche den Anspruch der Einzigartigkeit dieser Burg, heißt es in dem Pressetext. Zudem hat man von der Waldburg aus einen fantastischen Blick vom Mont Blanc bis zur Zugspitze.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen