Begehrter Rohstoff Kies. Darüber gibt es im Landkreis schon lange Streit.
Begehrter Rohstoff Kies. Darüber gibt es im Landkreis schon lange Streit. (Foto: Philipp Richter)

Wie sehen Städte und Dörfer, die Landstriche im württembergischen Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee in gut 20 Jahren aus? Wo entstehen neue Wohn- oder Industriegebiete? Welche Flächen werden gebraucht? Können sich Kommunen für Industrieansiedlungen zusammentun? Welche Verkehrsachsen erschließen künftig die Region? Wo und wie werden Straßen und Bahnlinien ausgebaut? Und in welchen Bereichen wird der Natur Priorität eingeräumt?

Für all diese Fragen soll der Regionalplan für die Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und den Bodenseekreis Antworten bereithalten, an dessen Fortschreibung der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben aktuell arbeitet. Seit über einem Jahr konnten Städte und Gemeinden, aber auch Interessen- und Fachverbände oder Parteien und weitere Gruppierungen ihre jeweiligen Stellungnahmen vorbringen. Am Freitag, 9. Oktober, berät nun der Planungsausschuss des Regionalverbandes in der Leutkircher Festhalle ab 9 Uhr über die Fortschreibung des Regionalplans.

Die Versammlung ist öffentlich, unter Einhaltung der Corona-Vorgaben kann die Bevölkerung die Diskussionen verfolgen. Besonderes öffentliches Interesse hat in diesem Zusammenhang die Möglichkeit eines Kiesabbaus im Altdorfer Wald erregt, aber auch die Ausweisung von Grün- und Naturschutzzonen am Bodenseeufer oder die Ausweisung weiterer großräumiger Flächen für Industriegebiete. (sts)

Der Widerstand gegen den Rohstoffabbau hält an. Sie wollen eine neue Grube im Altdorfer Wald verhindern, schlagen aber auch alternative Standorte vor.

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Wie sehen Städte und Dörfer, die Landstriche im württembergischen Allgäu, in Oberschwaben und am Bodensee in gut 20 Jahren aus? Wo entstehen neue Wohn- oder Industriegebiete? Welche Flächen werden gebraucht? Können sich Kommunen für Industrieansiedlungen zusammentun? Welche Verkehrsachsen erschließen künftig die Region? Wo und wie werden Straßen und Bahnlinien ausgebaut? Und in welchen Bereichen wird der Natur Priorität eingeräumt?

Für all diese Fragen soll der Regionalplan für die Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und den Bodenseekreis Antworten bereithalten, an dessen Fortschreibung der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben aktuell arbeitet. Seit über einem Jahr konnten Städte und Gemeinden, aber auch Interessen- und Fachverbände oder Parteien und weitere Gruppierungen ihre jeweiligen Stellungnahmen vorbringen. Am Freitag, 9. Oktober, berät nun der Planungsausschuss des Regionalverbandes in der Leutkircher Festhalle ab 9 Uhr über die Fortschreibung des Regionalplans.

Die Versammlung ist öffentlich, unter Einhaltung der Corona-Vorgaben kann die Bevölkerung die Diskussionen verfolgen. Besonderes öffentliches Interesse hat in diesem Zusammenhang die Möglichkeit eines Kiesabbaus im Altdorfer Wald erregt, aber auch die Ausweisung von Grün- und Naturschutzzonen am Bodenseeufer oder die Ausweisung weiterer großräumiger Flächen für Industriegebiete. (sts)

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