Aussichtsplattform der Waldburg wieder geöffnet

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 Der Blick von der Aussichtsplattform der Waldburg auf das Alpenpanorama.
Der Blick von der Aussichtsplattform der Waldburg auf das Alpenpanorama. (Foto: Max Haller)

Die Waldburg ist ganzjährig für Gruppenführungen nach vorheriger Terminabsprache geöffnet. Öffnungszeiten des Museums auf der Waldburg sind von 21. April bis 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen Burgführungen von 11 bis 18 Uhr. Führungen gibt es jeweils um 11, 12.30, 14, 15.30 und um 17 Uhr. Turmbesteigungen sind um 12, 15 und 17 Uhr möglich. Das „Café 1108“ bewirtet an Sonn- und Feiertagen ebenfalls von 11 bis 18 Uhr. 2019 gibt es auf der Waldburg die Sonderausstellung „Maleficis“. Die befasst sich mit dem Thema „Hexen im Allgäu, Bodenseeraum und Oberschwaben“. Anna Göldi aus Glarus (Schweiz), eine der letzten als Hexe hingerichtete Frauen Europas (1782), wird ebenso thematisiert wie viele andere Hexenprozesse aus der Region, unter anderem aus Ravensburg, Eglofs, Bad Saulgau, Lindau, Langenargen, Bad Waldsee und Wasserburg aufgearbeitet, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Eintrittspreise: Drei Euro pro Person für Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkunde und Foto-Shooting-Raum. Sechs Euro pro Person für Turmbesteigung, Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkunde und Foto-Shooting-Raum. Neun Euro pro Person für Burgführung mit Schatzkammer, Turmbesteigung, Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkammer und Foto-Shooting-Raum.

Weitere Informationen unter: www.schlosswaldburg.de

Ab Ostersonntag ist die Aussichtsplattform der Waldburg wieder geöffnet. Jetzt sind die letzten Brandschutzauflagen in dem Wahrzeichen Oberschwabens umgesetzt und der Betreiber der Burg, Max Haller, hat von den Behörden grünes Licht für die Öffnung bekommen. Nun können die Besucher der Burg ab dem 21. April wieder auf die Altane und das Alpenpanorama genießen. Damit ist die Burg wieder uneingeschränkt zu besuchen. Fast wie vor der Schließung 2017, denn eines wird es nicht mehr geben, wie Max Haller im Gespräch mit der „Schwäbischen Zeitung“ sagt: Besucher werden nicht mehr frei durch das Gebäude laufen können, sondern nur noch in begleiteten Führungen.

Grund dafür sind sowohl Brandschutz- als auch Denkmalschutzauflagen, die sich dabei in die Quere kommen. Um die Burg für Einzelbesuche zu öffnen, müsste an der Außenwand der Burg eine Fluchttreppe angebracht werden. Doch das ist laut Haller mit dem Denkmalschutz nicht vereinbar. So kann die Burg, inklusive Aussichtsplattform nur noch mit Führungen besucht werden. Aber Haller kann dem Positives abgewinnen. „So kann man dem Besucher auch Hintergründe von einer der geschichtsträchtigsten Burgen vermitteln, auf der auch die Repliken des Kronschatzes zu sehen sind. Viele, die alleine durch die Burg liefen, wussten gar nicht, wo sie sich eigentlich befinden“, sagt Haller.

Die Waldburg war von Januar 2017 bis Mai 2018 komplett für Besucher geschlossen, weil bei einer Kontrolle eine fehlende zweite Fluchttreppe auf der Aussichtsplattform bemängelt wurde. Seit vergangenen Mai ist die Waldburg im Rahmen von Führungen wieder besichtigen. Die Aussichtsplattform war allerdings aus Brandschutzgründen geschlossen.

Komplizierte Elektrik eingebaut

Wie Haller erklärt, musste ein intelligenter Fluchtweg eingerichtet werden und sichergestellt werden, dass im Falle eines Brandes kein Rauch vom einen ins andere Treppenhaus zieht. Diese sogenannte Rauchdichtigkeit musste in einem aufwendigen Verfahren hergestellt werden. Außerdem mussten ein paar zusätzliche Lampen eingerichtet werden und auf jedem Stockwerk gibt es jetzt Sirenen. Im Falle eines Brandes zeigen Schilder auch an, welche Fluchttreppe genutzt werden soll, damit die Besucher nicht in ein verqualmtes Treppenhaus gehen. „Die Elektriker waren einige Wochen auf der Burg, um das sehr aufwendige System einzubauen. Optisch kann man das allerdings nicht sehen, weil sich das meiste in den Wänden befindet“, so Haller.

Ab Ostersonntag ist die Waldburg also bis 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen für Museumsbesucher geöffnet. Von 11 bis 18 Uhr werden an diesen Tagen dann Führungen angeboten, zu denen dann auch Einzelpersonen ohne Voranmeldung kommen können. Die Waldburg ist aber auch ganzjährig zusätzlich für Gruppenführungen nach vorheriger Terminabsprache geöffnet.

Zuletzt gab es Unruhe in Waldburg, nachdem bekannt wurde, dass das Fürstliche Haus Waldburg-Wolfegg-Waldsee, Eigentümer des Gebäudes, 2018 aus der Betreibergesellschaft ausgestiegen ist. Die Gesellschaft hat sowohl Burg und Museum umgetrieben. Danach wurde bekannt, dass Max Haller die Burg umtreiben wird. Der Gastronom und Dehoga-Vorsitzende bewirtschaftet bereits seit 15 Jahren den Burgkeller.

Die Waldburg ist ganzjährig für Gruppenführungen nach vorheriger Terminabsprache geöffnet. Öffnungszeiten des Museums auf der Waldburg sind von 21. April bis 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen Burgführungen von 11 bis 18 Uhr. Führungen gibt es jeweils um 11, 12.30, 14, 15.30 und um 17 Uhr. Turmbesteigungen sind um 12, 15 und 17 Uhr möglich. Das „Café 1108“ bewirtet an Sonn- und Feiertagen ebenfalls von 11 bis 18 Uhr. 2019 gibt es auf der Waldburg die Sonderausstellung „Maleficis“. Die befasst sich mit dem Thema „Hexen im Allgäu, Bodenseeraum und Oberschwaben“. Anna Göldi aus Glarus (Schweiz), eine der letzten als Hexe hingerichtete Frauen Europas (1782), wird ebenso thematisiert wie viele andere Hexenprozesse aus der Region, unter anderem aus Ravensburg, Eglofs, Bad Saulgau, Lindau, Langenargen, Bad Waldsee und Wasserburg aufgearbeitet, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Eintrittspreise: Drei Euro pro Person für Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkunde und Foto-Shooting-Raum. Sechs Euro pro Person für Turmbesteigung, Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkunde und Foto-Shooting-Raum. Neun Euro pro Person für Burgführung mit Schatzkammer, Turmbesteigung, Innenhof, Sonderausstellung, Waffenkammer und Foto-Shooting-Raum.

Weitere Informationen unter: www.schlosswaldburg.de

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