Neue Wasserleitung zwischen Vogt und Amtzell

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Spatenstich für die Bauarbeiten: Mit der neuen Leitung soll sichergestellt werden, dass alle Trinkwasserhochbehälter von einer
Spatenstich für die Bauarbeiten: Mit der neuen Leitung soll sichergestellt werden, dass alle Trinkwasserhochbehälter von einer zweiten, unabhängigen Richtung mit Wasser versorgt werden können. (Foto: Vera Stiller)
Vera Stiller
Redakteurin

Zwischen Vogt und Amtzell wird eine rund zwölf Kilometer lange Wasserleitung verlegt. Sie soll die beiden Pumpwerke in Winkelmühle und bei der Hofstelle Maierhof verbinden und mehr Sicherheit in der Trinkwasserversorgung bieten.

Um die Versorgungssicherheit in ihrem Verbandsgebiet kontinuierlich zu verbessern, hat die Haslach-Wasserversorgung seit den 1990er-Jahren ein weitverzweigtes Geflecht aufgebaut, sodass alle Trinkwasserhochbehälter von einer zweiten, unabhängigen Richtung mit Wasser versorgt werden können. Bis auf eine Ausnahme: dem Hochbehälter Pfärrich, der bisher noch Hauptversorger für die Gemeinde Amtzell ist. Das soll sich nun ändern.

„Mit der Errichtung eines Trinkwasserverbundsystems zur Gemeinde Vogt können wir nun auch noch diese wichtige Lücke schließen“, freute sich beim Spatenstich Reinhold Schnell, Bürgermeister der Gemeinde Neukirch und Vorsitzender des Zweckverbands Haslach-Wasserversorgung. Und er führte vor Augen, dass man sich nach Abschluss der Bauarbeiten „dann sprichwörtlich in alle vier Himmelsrichtungen vernetzt hat“.

Das neue System, so Schnell weiter, diene in erster Linie der Erhöhung der Versorgungs-sicherheit in den beiden Gemeinden Vogt und Amtzell. Zugleich würde gemeinsam mit der neuen Wasserleitung auch ein hochmodernes Glasfasernetz verlegt, welches die Breitbandversorgung in diesem unterversorgten Gebiet mit aufbauen helfe. Die Gesamtkosten für alle anfallenden Leistungen bezifferte Schnell auf 6,5 Millionen Euro.

Vogts Bürgermeister Peter Smigoc erinnerte daran, dass es in der Gemeinde über Jahre Diskussionsstoff gegeben hatte, bis der Beitritt zum Zweckverband ab Januar 2019 amtlich wurde.

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