Die nächste Hangsanierung steht an

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Schon in den vergangenen Jahren waren Arbeiten zur Stabilisierung des Zeiler Hangs angesetzt. Jetzt folgt der nächste Abschnitt
Schon in den vergangenen Jahren waren Arbeiten zur Stabilisierung des Zeiler Hangs angesetzt. Jetzt folgt der nächste Abschnitt. (Foto: Steffen Lang)
Schwäbische Zeitung

Die L 309 zwischen Unterzeil und Schloss Zeil wird von Montag, 19. März, bis Freitag, 22. März, halbseitig gesperrt. Danach ist voraussichtlich drei Wochen lang eine Vollsperrung nötig. Wie das Regierungspräsidium Tübingen mitteilt, soll eine Bohrpfahlwand mit Kopfbalken entstehen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 20. April andauern.

Das betroffene Straßenstück ist besonders gefärdet. Wegen der örtlichen geologischen Verhältnisse rutscht an der L 309 im Bereich des Zeiler Bergs immer wieder der Hang ab und beschädigt die Fahrbahn. So musste bereits an anderen Stellen im Herbst der Jahre 2015 und 2016 die Böschung mittels Bohrpfählen gesichert werden. Die Gesamtkosten der anstehenden Baumaßnahme belaufen sich laut Pressemitteilung auf circa 500 000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

Halbseitige Sperrung

Von Montag ab wird die L 309 zur Einrichtung der Baustelle und für vorbereitende Maßnahmen zur Bohrpfahlherstellung halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt. Im Anschluss beginnen am Freitag, 23. März, die rund drei Wochen dauernden Gründungsarbeiten. Währenddessen muss die L 309 voll gesperrt werden, heißt es in der Ankündigung weiter. Die Umleitung in der Zeit der Vollsperrung führt von Unterzeil über die Kreisstraße 8030 nach Reichenhofen, von dort auf die B 465 Richtung Bad Wurzach, von hier auf die L 314 nach Baierz und dann zur L 301 nach Seibranz und umgekehrt.

Nach Abschluss der Gründungsarbeiten wird voraussichtlich ab Freitag, 13. April, bis voraussichtlich Dienstag, 20. April, ein Stahlbetonkopfbalken eingebaut. In dieser Bauphase wird der Verkehr einspurig mit einer Baustellenampel an der Baustelle vorbeigeleitet. Für die 105 Meter lange Bohrpfahlwand müssen insgesamt 85 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 75 Zentimetern auf eine Tiefe von zehn Metern eingebracht werden.

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