Schlierer Lebensretter freuen sich über neuen Defibrillator

Freuen sich über den neuen Defibrillator (von links): Anna Ziegler von Helfer-vor-Ort, Bürgermeisterin Katja Liebmann und Bernd
Freuen sich über den neuen Defibrillator (von links): Anna Ziegler von Helfer-vor-Ort, Bürgermeisterin Katja Liebmann und Bernd Jäger vom Deutschen Roten Kreuz Waldburg. (Foto: Bürgermeisteramt Schlier)
Schwäbische Zeitung

Die „Helfer-vor-Ort“-Gruppe in Schlier hat eine weitere lebensrettende Ausrüstung durch Bürgermeisterin Katja Liebmann übereicht bekommen. Der automatische externe Defibrillator (AED) kann bei Kreislaufstillstand oder Kammerflimmern die Rettung sein, teilt das Bürgermeisteramt mit. Seit 2017 unterstütze die Gemeinde Schlier die „Helfer-vor-Ort“-Gruppe des DRK Waldburg mit einem jährlichen Zuschuss zur Ausstattung der Ersthelfer.

Die ehrenamtlich tätigen „Sanitäter aus der Nachbarschaft“ werden bei lebensbedrohlichen Notfällen von der Leitstelle zusätzlich alarmiert. Durch die Ortsansässigkeit am Notfallort kann Betroffenen oftmals bereits Minuten vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes geholfen werden, heißt es weiter. Wird innerhalb der Gemeinde Schlier ein Notfall gemeldet, startet von der Rettungswache des DRK in Ravensburg umgehend ein Rettungswagen (RTW) zum Einsatzort. Gleichzeitig mit der Besatzung des RTW werden mittels Funkmeldeempfänger die Mitglieder der HVO-Gruppe Schlier alarmiert. Dort eingetroffen, kümmern sich die Helfer umgehend um verletzte oder erkrankte Personen.

Bei Bedarf wird eine Lagemeldung an die Leitstelle gegeben und gegebenenfalls weitere Rettungskräfte angefordert. Bei unübersichtlichen Örtlichkeiten werden von unseren Helfern die eintreffenden Fahrzeuge des Rettungsdienstes eingewiesen oder auch falls nötig die Besatzung des Rettungshubschraubers von der Landestelle zum Patienten gebracht. Nach der Übergabe des Patienten an die hauptamtlichen Rettungskräfte unterstützt die HVO-Gruppe diese soweit nötig bis zum Abtransport. Nach Beendigung des Einsatzes kehren die Helfer wieder an ihre unterbrochene Tätigkeit zurück, sei es Freizeit oder Beruf.

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