Fenken liegt auf Meisterschaftskurs

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 Stehen kurz vor der Relegation zur 1. Luftgewehr-Bundesliga: die Schützen des SV Fenken.
Stehen kurz vor der Relegation zur 1. Luftgewehr-Bundesliga: die Schützen des SV Fenken. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Fenken – Leingarten 4:1 – Markus Abt – Denis Weingart 388:388 (10,9/10,10); Kirill Grigorian – Sarah Hahn 393:389; Melanie Stabel – Matthias Dierolf 391:387; Catharina Westermayer – Chantal Klenk 383:376; Sophie Petry – Sandra Koch 396:379

Fenken – Königsbach II 4:1 – Markus Abt – Hannes Hummel 394:390; Kirill Grigorian – Yvonne Wrobel 391:381; Melanie Stabel – Karina Schneider 391:388; Catharina Westermayer – Dominic Merz 388:392; Sophie Petry – Stefan Duss 390:385.

Nur noch ein Sieg aus den verbleibenden zwei Wettkämpfen fehlt dem SV Fenken, um Meister der 2. Bundesliga im Luftgewehr zu werden. Dann stünden die Oberschwaben in der Relegation zur 1. Bundesliga. Mit zwei Siegen am dritten und vorletzten Wettkampftag der 2. Bundesliga Südwest bei Gastgeber Königsbach (Baden) haben die Fenkener Luftgewehrschützen ihre Tabellenführung ausgebaut. Der SVF führt die Liga mit vier Punkten Vorsprung an.

Leingarten, erster Gegner der Fenkener, musste ohne seine Nummer eins Tabea Breuninger antreten, die krankheitsbedingt aussetzen musste. Somit rückte Denis Weingart nach und war Gegner von Markus Abt auf Fenkens Position eins. Abt erwischte mit nur 92 Ringen in seiner ersten Zehnerserie einen miserablen Start und lag sieben Ringe hinter Weingart. Nach einer enormen Steigerung in den folgenden drei Serien gelangen Abt am Ende dennoch 388 Ringe, während Weingart Nerven zeigte und es ebenfalls auf 388 Ringe brachte. Somit musste dieses Duell am Ende durch ein Stechen entschieden werden.

Russischer Nationalschütze siegt

Einen besseren Start hatte der russische Nationalschütze und Olympiamedaillengewinner Kirill Grigorian, Fenkens Nummer zwei, erwischt. Ihm gelangen 393 Ringe, das bedeutete gegen Sarah Hahn (389) den ersten Punkt für Fenken. Auch Melanie Stabel auf Position drei schoss einen konzentrierten Wettkampf und gewann ihre Partie mit 391:387 gegen Matthias Dierolf. Catharina Westermayer konnte nicht an ihr Topergebnis vom zweiten Wettkampftag anknüpfen, sie erzielte mäßige 383 Ringe, das reichte aber dennoch gegen Chantal Klenk (376).

Sehr stark schoss Sophie Petry auf Fenkens Position fünf. Ihren 396 Ringen hatte Sandra Koch lediglich 379 entgegenzusetzen – die Begegnung hatte Fenken damit schon vor dem Stechen beim Stand von 4:0 gewonnen. Das Stechen verlief spannend, Leingartens Weingart entschied dieses Duell mit einer knappen 10 gegen die 9 von Abt im zweiten Stechschuss für sich.

In Gastgeber Königsbach II wartete anschließend einer der drei Verfolger auf das Fenkener Team. Abt nahm seinen Aufschwung aus dem ersten Wettkampf mit und gewann sein Match gegen Hannes Hummel mit 394:390. Dieses Mal hatte Grigorian etwas zu kämpfen. Nach gutem Start und leichtem Leistungseinbruch zu Beginn der letzten Serie fing er sich wieder und gewann noch klar mit 391:381 gegen Yvonne Wrobel. Westermayer steigerte sich zwar, verlor ihren Wettkampf aber mit 388:392 gegen Dominic Merz. Somit wurde es noch einmal spannend. Doch Melanie Stabel schoss erneut sehr konstant und gewann mit 391:388 gegen Karina Schneider. Mit 390:385 gegen Stefan Duss rundete Sophie Petry einen erneuten 4:1-Sieg für Fenken ab.

Fenken führt nun die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung an. Mit einem Sieg aus den zwei noch verbleibenden Wettkämpfen im Januar in Kronau gegen Heitersheim und Jockgrim könnten sich die Oberschwaben also zur Meisterschaft schießen.

Fenken – Leingarten 4:1 – Markus Abt – Denis Weingart 388:388 (10,9/10,10); Kirill Grigorian – Sarah Hahn 393:389; Melanie Stabel – Matthias Dierolf 391:387; Catharina Westermayer – Chantal Klenk 383:376; Sophie Petry – Sandra Koch 396:379

Fenken – Königsbach II 4:1 – Markus Abt – Hannes Hummel 394:390; Kirill Grigorian – Yvonne Wrobel 391:381; Melanie Stabel – Karina Schneider 391:388; Catharina Westermayer – Dominic Merz 388:392; Sophie Petry – Stefan Duss 390:385.

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