„Monsterkonzert“ lässt die Benzenburghalle beben

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Guggenmusiker aus sieben Formationen beim „Monsterkonzert“ in der Benzenburghalle. (Foto: Karlheinz Kirchmaier)
Karlheinz Kirchmaier

Nach dem großen Zuspruch vor zwei Jahren hat die Sunshine-Gugge Heudorf/Rohrdorf am Samstag in der Rohrdorfer Benzenburghalle das zweite große Guggentreffen über die Bühne gebracht. Sechs befreundete Guggenmusiken – die Gugge „hoi“ Kreenheinstetten, die Gugge Leibertingen, die Guggenmusik „Stoabeisser“ Worndorf, die Guggenmusik „Seegumper“ Überlingen, die Gugge „Jongner Zigeiner“ aus Jungnau und die Guggenmusik „Gässle Fätzer“ aus Spaichingen – kamen und veranstalteten ein vierstündiges, lautstarkes musikalisches Spektakel. Kein Wunder also, dass die Benzenburghalle an diesem Abend rappelvoll war.

Was die rund 250 Guggenmusiker am Samstagabend boten, war Schräges vom Feinsten. Mit ihrem breiten Repertoire, das vom Gassenhauer über Popsongs bis hin zu schrillen Chart-Hits reichte, hatten die sieben Formationen offensichtlich voll ins Schwarze getroffen. So verwandelte das die harten Rhythmen mittanzende und mitklatschende, meist jüngere Publikum bereits nach kurzer Zeit die Halle in einen regelrechten Guggentempel.

Ein Kracher war das „Monsterkonzert“ zu Beginn der Veranstaltung, bei dem die Musiker aller Guggen unter der musikalischen Leitung von Florian Amann gemeinsam auf und vor der Bühne spielten. Es brachte die Halle richtig zum Beben, sodass ein paar ganz Ängstliche immer wieder ihren Blick nach oben an die Hallendecke richteten, denn auch diese bebte mit – blieb aber unversehrt.

Zur Erholung der Ohren gab es zwischen den Auftritten der Guggen immer wieder Pausen, die das DJ-Team Heber mit Partymusik zum Mitrocken in allen Variationen füllte. Ein wahrer Hingucker waren die meist aufwendigen und fantasievollen Kostüme der Guggen. So wurde das zweite Treffen der Sunshine-Gugge erneut zum Superevent für alle Freunde fetziger Rhythmen und schräger Töne.

Zum ersten Mal veranstaltete die Sunshine-Gugge ihr Guggemusiktreffen übrigens unter dem „Fair-Fest-Siegel“. Das bedeutet, dass auf Einhaltung der Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes besonderer Wert gelegt wurde. So hatten Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren nur Zutritt zur Veranstaltung, wenn sie einen so genannten Party-Pass vorlegen konnten.

Jugendliche unter 16 Jahren kamen, wie das Konzept vorsieht, nur in Begleitung eines Elternteils oder eines Erziehungsbeauftragten in die Halle.

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