Zum letzten Mal: Mark Twain im Theatercafé

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„Mark Twain sieht sich um in der Welt und staunt“ ist das letzte Mal im Theatercafé in Ravensburg zu sehen.
„Mark Twain sieht sich um in der Welt und staunt“ ist das letzte Mal im Theatercafé in Ravensburg zu sehen. (Foto: Hans Buerkle)
Schwäbische Zeitung

Karten gibt es beim Theater Ravensburg unter Telefon 0751 / 23364 (Donnerstag bis Samstag von 17 bis 20 Uhr) und im Internet unter www.theater-ravensburg.de

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Die Schauspielerin Jutta Klawuhn und der Schauspieler Bernd Wengert präsentieren am Samstag, 16. Juni, um 20 Uhr letztmals ihr Programm „Mark Twain sieht sich um in der Welt und staunt“ im Theatercafé in Ravensburg.

Mark Twain, der literarische Vater von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, war ein begeisterter Vielfahrer. Auf der ganzen Welt sah er sich um und staunte. Ob als Lotse auf dem Mississippi, als Reporter auf Hawaii oder als Tourist und Vortragsreisender in Europa – überall zog ihn seine Neugier (und die Aussicht auf Honorare) hin. Seine Erlebnisse und Beobachtungen, die er an fremden Orten, mit fremden Kulturen und fremden Menschen machte, verwandelte er mit humorigem Auge und frecher Zunge zu literarischen Leckerbissen. In Heidelberg mokierte er sich über die „schreckliche deutsche Sprache“. In Berlin dinierte er mit Wilhelm II. Aus einer harmlosen Wanderung in den Schweizer Bergen wurde eine halsbrecherische Expedition.

Nirgends und niemand war vor seiner satirischen Feder sicher. Und weil er so viel unterwegs war, schrieb er hunderte von Briefen an seine über alles geliebte Ehefrau Livy, die ihn auch von einer anderen Seite zeigten: als liebevollen, besorgten Ehemann und Vater.

Karten gibt es beim Theater Ravensburg unter Telefon 0751 / 23364 (Donnerstag bis Samstag von 17 bis 20 Uhr) und im Internet unter www.theater-ravensburg.de

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