Zeitzeugin erzählt in Ravensburg von friedlicher Revolution vor 30 Jahren

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Im Gedenken an die Wiedervereinigung vor 30 Jahren versammelten sich an der Friedenssäule bei der Liebfrauenkirche am Tag der Deutschen Einheit gut hundert Menschen. Teilnehmer hielten Plakate mit unterschiedlichen Dankesworten wie „Danke für das Wunder der Einheit“. Dekan Friedrich Langsam leitete die Feierstunde. Die Lobpreiswerkstatt der Gemeinschaft Immanuel begleitete den gemeinsamen Gesang. Die in Leipzig geborene und aufgewachsene Antje Mantey, die heute drei Kinder hat, erzählte davon, wie sie als Jugendliche die Jahre vor der Wende erlebt hat. Aus menschlicher Sicht sei die Öffnung der Grenzen unmöglich gewesen, sagte sie. Eine Reihe Frauen und Männer sprach vor dem Mikrofon Dank- und Bittgebete und entzündete große Kerzen, anschließend zündeten viele Menschen kleine Lichter an. Gruppen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Evangelischen Allianz in Ravensburg hatten das Friedensgebet organisiert, das in einen Stehempfang im Haus der katholischen Kirche mündete. Foto: Blöchinger

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