Wolfgang Benz über Antisemitismus: „Wir suchen das Böse im Fremden“

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Wolfgang Benz über Antisemitismus: „Wir suchen das Böse im Fremden“
Wolfgang Benz über Antisemitismus: „Wir suchen das Böse im Fremden“ (Foto: DANIEL DRESCHER)

Der Historiker Wolfgang Benz hat am Freitagabend im Medienhaus vor rund 100 Zuschauern über Antisemitismus gesprochen. Dabei spannte der 77-jährige Professor den Bogen von der Vergangenheit bis in die Gegenwart. Der gebürtige Ellwanger machte deutlich, dass Judenfeindlichkeit, aber auch der Hass auf Sinti und Roma sowie die Diskriminierung von Minderheiten Ausdruck irrationaler Ressentiments sind. „Wir suchen das Böse im Fremden“, so Benz. Die meisten Antisemiten seien nie einem Juden begegnet. An den Vortrag schloss sich eine Diskussionsrunde an, die Hendrik Groth, Chefredakteur der „Schwäbischen Zeitung“, moderierte. Foto: Daniel Drescher

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