Wildunfall - und jetzt? Was Autofahrer wissen müssen, um typische Fehler zu vermeiden

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In Deutschland passieren jedes Jahr über 250.000 Wildunfälle. Wie Sie einen Wildunfall vermeiden können und was im Notfall zu tun ist, sehen Sie in unserem neuen Erkärvideo.
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Eine unbeleuchtete Landstraße durch Wald und Wiese, Dämmerlicht: Gerade jetzt im Herbst ist Vorsicht geboten, denn Wildtiere sind jetzt besonders aktiv. Im Oktober gibt es jährlich die meisten Wildunfälle.

Die Stunden in der Morgendämmerung zwischen sechs und acht Uhr sind besonders heikel, wie der Deutschen Jagdverband (DJV) mitteilt. Eine ähnliche Gefahr besteht aber auch in den Abendstunden.

Ein verletztes Tier einfach liegenzulassen, ist grobe Tierquälerei.

Lea Schmitz, Tierschutzbund

Der Deutsche Tierschutzbund weist im Fall eines Unfalls darauf hin, dass jeder Fahrzeugführer die ethische und gesetzliche Verpflichtung habe, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern.

„Ein verletztes Tier einfach liegenzulassen, ist grobe Tierquälerei. Das gilt auch für Personen, die den Unfall nicht selbst verursacht haben“, sagt Lea Schmitz vom Tierschutzbund.

Auch wenn das betroffene Tier weggelaufen ist, sollte die Polizei gerufen werden. „Die Polizei informiert dann den zuständigen Jäger, der das verletzte Wildtier auch mit Schweißhunden suchen kann“, so Torsten Reinwald vom DJV.

Für die Suche sei es auch wichtig, dass der Fahrer die Unfallstelle etwa mit einem Taschentuch kenntlich macht.

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