Wenn junge Menschen depressiv werden

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Schwäbische Zeitung

„Immer traurig in Schule, Familie, Freizeit? – Depressionen erkennen und mit Reha Hilfe geben“: So lautet das nächste Thema der von der „Schwäbischen Zeitung“ und den Waldburg-Zeil Kliniken veranstalteten „Vortragsreihe Gesundheit“ am Mittwoch, 9. Oktober, ab 19 Uhr im Medienhaus Ravensburg (Karlstraße 16). Der Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Ist jedes Weinen, jede Traurigkeit oder Teilnahmslosigkeit gleich der Vorbote einer klinischen Erkrankung? Oder gehört das zu einer normalen kindlichen Entwicklung? Wie erkennt man eine Depression? Und wie unterscheiden sich die Symptome in einzelnen Altersgruppen?

Laut Ankündigung werden Nora Volmer-Berthele, Chefärztin der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche an den Fachkliniken Wangen, und Stephan Prändl, Leiter der Heinrich-Brügger-Krankenhaus-Schule und Sonderpädagogischen Beratungsstelle in Wangen, diesen Fragen beim Vortragsabend nachgehen. Dabei wollen die Referenten erläutern, welche Behandlungsmöglichkeiten es ambulant, teil-stationär und mit Reha gebe.

Tipps zur Hilfe und Unterstützung

Zahlreiche junge Menschen würden den Druck in der Schule und zu Hause als Grund für ihre Belastung angeben. Deshalb legen die Experten in ihrem Vortrag den Schwerpunkt auf Depressionen im Schulalter und zeigen auf, wo es dafür Hilfe und Unterstützung gibt.

Mit einem großen, erfahrenen Team aus Therapeuten und Psychologen, Fachärzten, Kinder- und Jugendpsychiaterinnen und einer der größten deutschen Krankenhausschulen für kleinere und größere Patienten ist die Rehabilitationsklinik der Fachkliniken Wangen seit vielen Jahren Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die an einer Depression erkrankt sind.

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