Weingarten fordert Eschach im Topspiel

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Der SV Weingarten (links Manuel Romer gegen Brochenzells Piero Lacovara und Maximilian Konrad) erwartet den TSV Eschach zum Top
Der SV Weingarten (links Manuel Romer gegen Brochenzells Piero Lacovara und Maximilian Konrad) erwartet den TSV Eschach zum Topspiel. (Foto: Klaus Eichler)
Klaus Eichler

Die Landesligaabsteiger SV Weingarten und TSV Eschach beherrschen zu Beginn der Saison das Geschehen in der Fußball-Bezirksliga. Am dreigeteilten fünften Spieltag ist Tabellenführer Eschach zu Gast beim Zweiten Weingarten (Freitag 19 Uhr). Drei weitere Spiele sind am Samstag. Dabei erwartet um 15 Uhr der TSV Heimenkirch den SV Mochenwangen.

Der TSV Eschach und der SV Weingarten stehen da, wo man sie auch vor der Saison erwartet hat – punktgleich an der Tabellenspitze. Weingarten hat gegenüber Eschach noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Zudem ist die Mannschaft von Trainer Thomas Gadek als einzige noch ungeschlagen. „Die Mannschaft arbeitet gut und ist willig“, sagt Gadek vor der Begegnung gegen Eschach, „jeder Spieler dängt sich auf.“ Für Eschachs Trainer Stefan Krause ist Weingarten „der Topfavorit. Aber wir fahren nicht nach Weingarten, um als Verlierer vom Platz zu gehen.“

Wer bleibt dran am Spitzenduo? Diese Frage wird beantwortet, wenn der Vierte TSV Heimenkirch auf den Dritten SV Mochenwangen trifft. „Die, die oben stehen, sind alles etablierte Mannschaften“, sagt TSV-Trainer Daniel Feistle, „da entscheiden Kleinigkeiten.“ Wie zuletzt bei der 1:3-Niederlage seines Teams beim TSV Eschach. „Da war das Glück nicht auf unserer Seite“, meint Feistle. Wiedergutmachung sei angesagt. Mochenwangens Trainer Patrick Hehn ist da schon entspannter. „Heimenkirch will oben dran bleiben, wo es bei uns hinläuft, wird man erst in zwei, drei Spielen sehen.“

Nach zwei Heimpleiten werden beim SV Baindt Erinnerungen an die Saison 2015/16 wach, als der SV in 15 Heimspielen den Platz zehnmal als Verlierer verließ. Die Folge war der Abstieg. Diese Angst teilt Trainer Philipp Meißner vor der Aufgabe beim TSV Meckenbeuren nicht. „Die Jungs geben Vollgas. Wir werden den Kopf aus der Schlinge ziehen.“ Fünf Gegentore in drei Spielen „ist akzeptabel“, meint Meißner. Das Problem ist die Baindter Offensive (nur zwei Tore).

Gegen Aufsteiger SV Eglofs soll es für die SG Argental mit dem ersten Heimsieg klappen. „Wir sind eine Mannschaft, die in jedem Spiel ans Limit gehen muss, um überhaupt eine Chance zu haben“, weiß SGA-Trainer Peter Riedlinger. Neuling Eglofs blieb zuletzt zweimal torlos. „Aber“, warnt Riedlinger, „es gibt keine leichten Gegner.“

„Wir sind auf einem guten Weg“, glaubt Patrick Mayer, Trainer des SV Beuren, nach zuletzt zwei Auswärtssiegen. „Ein Heimsieg gegen den SV Maierhöfen-Grünenbach ist unser nächstes Ziel“, sagt Mayer. „Der Gegner kommt allerdings mit viel Rückenwind.“ Dem SVM gelang am vergangenen Spieltag der erste Dreier.

Es hat endlich geklappt mit dem ersten Dreier für Aufsteiger SV Fronhofen. Nach 283 torlosen Minuten erlöste Matthias Steinhauser den SVF beim FC Isny mit dem 1:0, der Türöffner zum ersten Saisonsieg. „Isny hatte sicher nicht den besten Tag“, sagt Trainer Gerhard Schmitz. „Um zum ersten Mal in Führung zu gehen tat uns gut.“ Mit Selbstvertrauen und breiter Brust soll gegen den SV Seibranz der erste Heimsieg her. „Der Weg ist noch ein weiter“, weiß Schmitz.

Zwei Heimpleiten zum Auftakt beim SV Kressbronn waren alles andere als zufriedenstellend für Trainer Klaus Gimple. Aber sein Team hat die Kurve gekriegt. Beim VfL Brochenzell geht es für den SVK zum dritten Mal in Folge gegen einen Aufsteiger. „Wir brauchen einen perfekten Tag, um Kressbronn zu schlagen“, weiß VfL-Trainer Rolf Weiland. Ähnlich sieht das Klaus Gimple: „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, müsste ein Dreier drin sein.“

„Die Lage ist bedrohlich“, sagt Trainer Uwe Hansen vom FC Isny. „Der personelle Aderlass der vergangenen zwei Jahre schlägt jetzt voll durch.“ Zur Tagesordnung will Hansen nicht übergehen vor dem Spiel gegen den FC Lindenberg. „Wenn es jetzt nicht läuft, wie soll’s funktionieren, wenn der Druck da ist?“

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