Warnstreikwelle kommt in Ravensburg an

Schwäbische Zeitung

Die Streikwelle der Landesbeschäftigten weitet sich nach Süden aus. Am Donnerstag werden Beschäftigte am Zentrum für Psychiatrie Weissenau zu einem zweitägigen Warnstreik aufgerufen – ausgenommen ist lediglich die Nachtschicht. Die Beschäftigten weiterer Landeseinrichtungen in Ravensburg werden am Donnerstag ebenfalls in den Warnstreik gerufen. Wenige Tage vor der dritten Verhandlungsrunde wird ver.di im Süden nochmals ein klares Signal setzen. Bei den Beschäftigten „steigt der Unmut über das Verhalten der Länderarbeitgeber“ und daher rechnet Maria Winkler, Geschäftsführerin des ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben mit einer hohen Beteiligung.

Der Warnstreik der Landesbeschäftigten in Ravensburg wird diesmal sichtbar auf die Straße und in die Öffentlichkeit getragen. Um 12.45 Uhr startet ein Demonstrationszug am ZfP Weissenau (Hauptzufahrt/ Kreisverkehr) zum Marienplatz in Ravensburg. Beschäftigte der Hochschulen Ravensburg Weingarten werden sich ebenso beteiligen wie die Landesämter in Ravensburg. Um 13.30 Uhr ist eine öffentliche Streikkundgebung auf dem Marienplatz in Ravensburg geplant.

ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder eine Erhöhung der Entgelte um 5 Prozent, jedoch mindestens 150 Euro monatlich, für die Beschäftigten an den Kliniken 300 Euro monatlich mehr sowie für die Auszubildenden 100 Euro.

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