Vier Mannschaften kämpfen um den Bezirksligaaufstieg

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 Die SG Aulendorf (li. Andreas Maucher) und die SG Baienfurt (Luca Tagliaferri) sind die Topfavoriten auf den Aufstieg in die Be
Die SG Aulendorf (li. Andreas Maucher) und die SG Baienfurt (Luca Tagliaferri) sind die Topfavoriten auf den Aufstieg in die Bezirksliga. (Foto: Archiv: Thorsten Kern)

Die Partien am Sonntag (alle 15 Uhr): SV Vogt – SV Haisterkirch, SV Wolfegg – SV Baindt, SGM Dietmanns/Hauerz – SG Baienfurt, SV Ankenreute – TSV Eschach II, FG 2010 – FV Molpertshaus, SV Wolpertswende – SGM Waldburg/Grünkraut.

Die Fußball-Kreisliga A I beendet an diesem Sonntag ihre Winterpause. Als Topfavoriten gehen Tabellenführer SG Baienfurt und Verfolger SG Aulendorf – dessen Partie in Reute allerdings abgesagt wurde – in die Rückrunde. Dahinter lauern der SV Haisterkirch und der SV Baindt. Im Abstiegskampf steckt mehr oder weniger die Hälfte der Liga. Chancenlos ist nur der Tabellenletzte – der immer noch punktlose TSV Eschach II.

SG Baienfurt (37 Punkte): Mit 37 Punkten aus 15 Spielen spielte die SGB eine beeindruckende Hinrunde. Vor allem steigerte sich das Team von Trainer Reinhold Bloching im Laufe der Vorrunde ständig und wurde verdient Herbstmeister. „Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Aulendorf den individuell stärksten Kader hat. Dies heißt aber natürlich nicht, dass sie automatisch Meister werden“, sagt Bloching. „Es braucht eine starke Teamleistung und vor allem bedarf es einer Konstanz über ein ganzes Jahr. Wir wissen um unsere Qualität und wollen schauen, was am Ende für uns möglich ist.“ Bloching könnte nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr mit dem SV Bergatreute seine zweite Meisterschaft nacheinander feiern.

SG Aulendorf (36): Nur einen Punkt hinter der SG Baienfurt liegt die SG Aulendorf. Die SGA von Spielertrainer Andreas Krenzler, der mit 28 Toren die Torjägerliste anführt, galt vor der Saison als der Topfavorit auf die Meisterschaft. Lange Zeit wurde Aulendorf dieser Rolle gerecht und führte die Liga an. Nach drei Niederlagen in Folge (0:3 Baindt, 1:3 Haisterkirch und 1:2 Vogt) verlor die SGA ihren Status zwar etwas, dennoch ist mit ihr auf jeden Fall zu rechnen. Alle Testspiele wurden gewonnen. Auf den ersten Einsatz müssen die Aulendorfer allerdings noch warten, denn die Partie beim SV Reute wurde wegen der schlechten Platzbedingungen abgesagt.

SV Baindt (34): Nach Startschwierigkeiten fand sich der Bezirksligaabsteiger SV Baindt immer besser in der Liga zurecht. Nach dem 1:4 im Derby bei der SG Baienfurt am sechsten Spieltag folgten neun Siege aus zehn Spielen. Unter anderem wurde die SG Aulendorf mit 3:0 geschlagen. Sollte der SVB diese Form in die Rückrunde mitnehmen können, ist der Wiederaufstieg nicht unmöglich.

SV Haisterkirch (34): Auch der SV Haisterkirch und Trainer-Rückkehrer Uwe Reh kamen schlecht in die Saison. Aus den ersten vier Spielen gab es nur vier Punkte. Danach folgten aber beeindruckende zehn Siege und nur eine Niederlage (1:5 in Baienfurt). Die Mannschaft scheint sich gefangen zu haben, Haisterkirch muss man auf dem Zettel haben.

Das Mittelfeld: Hinter den vier Spitzenmannschaften klafft eine große Lücke. Der SV Vogt hat als Fünfter bereits zehn Punkte Rückstand auf Haisterkirch. Zwei Punkte weniger als Vogt haben der SV Wolfegg und der SV Wolpertswende. Beide haben ein Polster von acht Punkten auf den Abstiegsrelegationsplatz, müssen aber auch nach unten schauen. Vor allem Wolpertswende muss aufpassen und wieder in Form kommen – von den letzten acht Spielen wurden sechs verloren. Auf dem achten Rang liegt im SV Reute (19 Punkte) eine der größten Enttäuschungen der Vorrunde. Nach starker Vorsaison wurde dem SVR eine bessere Rolle zugetraut. Nach einer Serie von fünf Siegen im Herbst sah es gut aus, doch dann verlor Reute die letzten vier Spiele vor der Winterpause und hat nur fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Der Abstiegskampf: Der TSV Berg II (19), die FG 2010 WRZ (17), der SV Ankenreute (17), die SGM Waldburg/Grünkraut (16), der FV Molpertshaus (14) und die SGM Dietmanns/Hauerz (13) stecken voll im Abstiegskampf. Chancenlos ist in der Kreisliga A nur der TSV Eschach II, der nach 15 Spielen noch ohne Punkt ist. Mit einem Impuls auf der Trainerbank versucht es der FV Molpertshaus. Nachdem Otto Gaissert sein Amt zwei Spiele vor der Winterpause niederlegte, übernahm interimsweise Oliver Rude, in der Rückrunde steht Sascha Ebenhoch an der Seitenlinie.

Das Wochenende: Da keine der Heimmannschaften einen Kunstrasen besitzt, könnte es noch weitere Absagen geben. Was sicher nicht stattfinden wird, ist der ansonsten übliche Handshake der Mannschaften vor Anpfiff. Auf diesen soll laut Ansage des Württembergischen Fußballbundes wegen des Coronavirus verzichtet werden.

Die Partien am Sonntag (alle 15 Uhr): SV Vogt – SV Haisterkirch, SV Wolfegg – SV Baindt, SGM Dietmanns/Hauerz – SG Baienfurt, SV Ankenreute – TSV Eschach II, FG 2010 – FV Molpertshaus, SV Wolpertswende – SGM Waldburg/Grünkraut.

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