Verlust der Stadtwerke liegt bei 886 000 Euro

Lesedauer: 2 Min

Die Eigenkapitalquote lag 2016 bei 31,3 Prozent.
Die Eigenkapitalquote lag 2016 bei 31,3 Prozent. (Foto: Jens Wolf/dpa)

Im Jahr 2016 haben die Ravensburger Stadtwerke einen Verlust von 886 000 Euro gemacht. Trotzdem ist das Ergebnis besser ausgefallen als geplant, wie Anton Buck, kaufmännischer Leiter bei den Technischen Werken Schussental (TWS), im Werksausschuss klarstellte. Gerechnet hatten die Stadtwerke mit einem Minus von zwei Millionen Euro. Der Verlust wird aus dem Haushalt der Stadt ausgeglichen.

Besser als erwartet waren die Erträge aus den Sparten Parken, Busverkehr, Eissporthalle und Beteiligungen. Schlechter lief es bei den Bäderbetrieben: Vor allem das Flappachbad hatte 2016 wetterbedingt weniger Besucher und damit weniger Einnahmen.

Der Cash Flow der Stadtwerke, sozusagen ihre Finanzkraft, lag im vergangenen Jahr bei minus 1,6 Millionen Euro. Das Eigenkapital machte 8,6 Millionen Euro aus, die Rücklagen 10,3 Millionen. Die Verbindlichkeiten, zum Beispiel gegenüber Banken und Kreditinstituten, bezifferten sich auf 17,8 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote lag 2016 bei 31,3 Prozent. Sie zeigt an, wie viel des Vermögens durch die Stadtwerke selbst finanziert ist. Bis ins Jahr 2019/20 soll die Quote auf 25 Prozent sinken. Denn die Sanierung der Marienplatztiefgarage ist weitgehend fremdfinanziert.

Die Finanzen der Stadtwerke – auch für das Wirtschaftsjahr 2018 – sind heute Thema im Ravensburger Gemeinderat. Beginn ist um 16 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen