Vergewaltigung und Mordversuch: Urteil vertagt, neue Zeugin geladen

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Ein Richterhammer aus Holz
Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer aus Holz. (Foto: Uli Deck/Archiv / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Der Angeklagte soll eine Bekannte vergewaltigt und danach versucht haben, sie umzubringen - am Mittwoch wurde am Landgericht Ravensburg ein Urteil gegen den 40-Jährigen erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem versuchten Mord vor und fordert 13 Jahre und neun Monate Gefängnis.

Er soll den Angaben zufolge die sich gegen die gewaltsamen Sexualhandlungen wehrende Frau mit einem Handyladekabel minutenlang stranguliert haben. Als diese die Polizei rufen wollte, soll er mit einer Schere auf sie eingestochen haben - laut Staatsanwaltschaft, um durch eine Tötung die Vergewaltigung zu verdecken. Die Frau wurde im Juli notoperiert und überlebte.

Zu den Tatvorwürfen äußerte sich der Angeklagte seit dem Prozessbeginn Ende November bislang nicht. 

Die Verteidigung forderte eine weit mildere Strafe. Auf ihren Antrag hin soll nun noch eine weitere Zeugin gehört werden, so dass am Mittwoch noch kein Urteil gefallen ist. Stattdessen wird der Prozess weitergehen. 

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