Uwe Peschel: „Leute für den Sport zu begeistern, treibt mich an“

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Uwe Peschel
Uwe Peschel (Foto: SBH)

Uwe Peschel ist Initiator des Rennradprogramms „Move“ und ehemaliger Rennradprofi. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn der olympischen Goldmedaille im Jahr 1992. Er ist zudem sechsfacher Deutscher Meister sowie sechsfacher WM-Medaillengewinner im Einzel- und Mannschaftszeitfahren. Im Gespräch mit Corinna Konzett erzählt Peschel, wie die „Move“-Saison 2018 verlief und was er mit dem Programm erreichen möchte.

Herr Peschel, wie lief „Move“ in diesem Jahr aus Ihrer Sicht?

Diese Saison war wirklich toll. Zum einen hatten wir so gutes Wetter wie noch nie. Wir mussten kaum ein Training wegen Regen absagen. Das ist wirklich einzigartig. Zum anderen haben auch die Gruppen besonders gut zusammengepasst. Viele Teams saßen nach dem Training noch lange beieinander und hatten eine schöne Zeit.

Was war Ihr persönlicher Höhepunkt in diesem Jahr?

Das ist eigentlich in jedem Jahr, wenn wir es schaffen, Leute vom Rennradsport zu begeistern. Dieses Gefühl treibt mich an. Deshalb habe ich das Programm auch entwickelt. Es sind immer Teilnehmer dabei, die davor noch nichts mit Radfahren am Hut hatten und sich jetzt nicht mehr vorstellen können, damit aufzuhören. Auch in diesem Jahr konnten viele Teilnehmer ihre Gesundheit durch das Training verbessern. Man merkt ihnen dann einfach an, wie glücklich sie damit sind. Das ist ein toller Lohn für uns Trainer.

Wie geht es nach „Move“ weiter?

Nach „Move“ haben die Teilnehmer in jedem Jahr die Möglichkeit, an einer Alpenüberquerung teilzunehmen. In diesem Jahr bieten wir drei verschiedene Touren an. Wir fahren zum Beispiel durch den Schwarzwald und das Elsass und später auf den Spuren der Tour de France in Val d’Isere. Ich begleite alle drei Touren und bin vom 1. August bis zum 15. August unterwegs. Natürlich geht „Move“ dann auch im nächsten Jahr weiter. Dann feiern wir zehn Jahre „Move“. Schon jetzt habe ich viele Voranmeldungen von Interessenten, die dabei sein wollen.

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