TWS baut Windräder in NRW

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Aufbau von zwei neuen Windkraftanlagen im westfälischen Krombach. Die Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt produ
Aufbau von zwei neuen Windkraftanlagen im westfälischen Krombach. Die Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt produzieren künftig Ökostrom für die TWS. (Foto: TWS)
Schwäbische Zeitung

Die Technischen Werke Schussental (TWS) haben im westfälischen Krombach rund zehn Millionen Euro in zwei Windräder investiert. In Kürze soll der Testbetrieb starten. Die Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt produzieren dann künftig Ökostrom für die TWS.

Die Windräder haben eine Nabenhöhe von 140 Meter und einen Rotordurchmesser von 117 Meter, schreibt die TWS in einer Pressemitteilung. Wenn der Testbetrieb erfolgreich absolviert ist, gehen die Anlagen an die TWS über. Investitionen in Millionenhöhe wie die im Siegerland seien für das Unternehmen möglich geworden, auch weil es durch die Ausgabe an Genussrechten die Eigenkapitalbasis in den zurückliegenden Jahren gestärkt habe. Nicht ganz 1000 Bürger sind an dem Ravensburger Energieversorgungsunternehmen beteiligt. Mitte März endete die Zeichnungsfrist für die Genussrechte. Das auf 10 Millionen Euro erhöhte Volumen wurde komplett ausgegeben. Mit dem Kapital will die TWS in Projekte zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Ressourcen investieren.

Die TWS betreibt Windkraft- und Solaranlagen in fünf Bundesländern. 2017 haben eigene Anlagen rund 68 Millionen Kilowattstunden Energie überwiegend aus Sonne und Wind in die Netze eingespeist. Der Windpark in der Nähe von Krombach werde eine Jahreserzeugung von weiteren 12,5 Millionen Kilowattstunden Ökostrom dazu beitragen – Strom für rund 3500 Haushalte.

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