Towerstars fühlen das Eis und ihre Fans

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Sportredakteur

Draußen wollen die hochsommerlichen Temperaturen einfach nicht sinken, in der Rheinhalle in Lustenau wird trotzdem auf Eis trainiert. Nach zwei Tagen mit Leistungstests, stand für die Ravensburg Towerstars am Freitagmorgen die erste Einheit auf Schlittschuhen in Lustenau an. Abends feierten die Towerstars dann eine Willkommensparty mit ihren Fans.

Da in Ravensburg erst am 22. August die Eissporthalle genutzt werden kann, weichen die Towerstars zunächst nach Lustenau aus. Dort versammelte Trainer Jiri Ehrenberger am Freitag seine Mannschaft, um sie fit für die neuen DEL2-Saison zu machen. Nach einer Vorbesprechung an der Taktiktafel standen Grundlagenübungen wie Laufen und Passen auf dem Programm. Sich ans Eis gewöhnen, lautete die Devise der eineinhalbstündigen Einheit. Am Samstag steht in Lustenau das nächste Training an.

Hunderte Fans kommen zur Willkommensparty

Dazwischen nahmen sich die Towerstars reichlich Zeit für ihre Fans. Zur Willkommensparty hatte der Verein am Freitagabend ins Autohaus Ebner nach Baienfurt geladen. Dahin auszuweichen war nicht zuletzt deshalb nötig, weil das Lokal „1881“ in der Eissporthalle in Ravensburg gerade geschlossen ist – die Towerstars wollen es nicht mehr betreiben, ein neuer Pächter wird gerade gesucht.

Trotz der Verlagerung der Party aus Ravensburg heraus, war die Resonanz gut. Hunderte Fans wollten sehen, wem sie da in der neuen Saison zujubeln werden. Mit einem Pickup wurden immer ein paar Spieler zusammen zur Bühne gefahren, dort wartete schon Hallensprecher Marcus Haider. Reihum versicherten ihm die Spieler, dass die Sommerpause viel zu lang gewesen sei. Die nächste Saison soll länger gehen, war die einhellige Meinung. Die Fans hörten das natürlich gern. Sie bekamen nicht nur die Gesichter der Neuverpflichtungen zu sehen, sondern auch das neue Heim- und Auswärtstrikot für die neue DEL2-Saison.

Nach den offiziellen Interviews mit allen Spielern – sogar der erst vor wenigen Tagen Vater gewordene Kilian Keller war da – und den Towerstars-Verantwortlichen war noch reichlich Gelegenheit für persönliche Gespräche, viele Fotos und Autogramme.

Nach dem Eis am Vormittag fühlten die Towerstars somit am Abend ihre Fans – und bekamen die Erwartungshaltung zu spüren, die nach zwei schwächeren Spielzeiten groß ist. Andreas Driendl, der amtierende Spieler des Jahres in der DEL2, formulierte seine Ziele so: „Ich will gerne so weit kommen, wie letzte Saison mit Riessersee.“ Mit dem SCR erreichte der Stürmer da das Finale. Widersprechen würde ihm da wohl niemand.

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